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Moselsteig Seitensprung Wehrer Rosenberg

Länge: 4,8 km
Dauer: 2:00 Stunden
Schwierigkeit: mittel

Vom Parkplatz an der Bahnhaltestelle Wehr aus führt der Weg zunächst am Moselufer entlang bis zur Helterbachmündung. Nach einer Bahnunterquerung und der Helterbach-Überquerung geht es steil bergan zur Sperre bei Wehr und den Überresten einer frühmittelalterlichen Fliehburg. An der Helfanter Mühle wird das Bachbett des Spirzinger Bachs auf Trittsteinen überquert. Durch das wildromantische Helterbachtal führt der Pfad zur Weinbergslage Wehrer Rosenberg. Der steile Anstieg mit Trittleitern und Seilsicherungen wird mit einer herrlichen Aussicht am Pavillion belohnt. Berquem bergab, mit schönen Aussichten ins Moseltal, führt der Weg dann zurück zum Parkplatz am Bahnhof Wehr.

Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Parkplatz am Bahnhaltepunkt Wehr
Zielpunkt der Tour: Parkplatz am Bahnhaltepunkt Wehr


Weitere Infos

Mosellandtouristik GmbH

Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Kues; Telefon: 06531/97330

www.moselsteig.de

 

Saar-Obermosel-Touristik e. V.

Graf-Siegfried-Straße 32, 54439 Saarburg; Telefon: 06581/995980

Saarstraße 1, 54329 Konz; Telefon: 06501/6018040

www.saar-obermosel.de

Wegbeschreibung

Der kurze, aber sehr abwechslungsreiche Seitensprung startet am Parkplatz in der Nähe des Bahnhaltepunkts Wehr. Auf dem Wiesenweg geht es direkt am Moselufer flußaufwärts. Von hier kann man die Weinlage Wehrer Rosenberg, durch die der Weg später führt, gut betrachten. An der Helterbachmündung ist die Moselbegleitung beendet und der Weg unterquert direkt neben dem Bach die Bahnlinie. Der Seitensprung führt auf einer alten Brücke über den Bach. Da der Rundweg die Form einer 8 besitzt, treffen hier die beiden Teilrundwege zusammen. Nach der "Helterbachrunde" wird der Weg also wieder zu dieser Stelle zurückkehren. Der Weg führt jetzt steil im Wald bergan. Man passiert die Reste einer frühmittelalterlichen Befestigung und erreicht schließlich die Straße. Die B 419 sollte vorsichtig überquert werden. Nach der Querung geht es bald wieder in den Wald und noch moderat bergan. Die schöne Pfadpassage endet schließlich an einem Forstweg. Hier ist der Moselsteig erreicht, der den Seitensprung bis zur Helfanter Mühle begleitet. Hier an der höchsten Stelle des gesamten Rundwegs, kann man auch eine kleine Rast auf der Bank am Waldrand einlegen. Der Blick geht über die Helfanter Mühle hinweg in Richtung Helfant. In der Ferne sind die beiden Türme des "Helfanter Doms" zu erkennen.

Der weitere Weg führt am Waldrand entlang zur Straße. Seitensprung und Moselsteig trennen sich hier wieder. Der Seitensprung führt am Weidezaun bergab zur Straßenunterquerung. Die ist ein echtes Erlebnis. Auf großen Trittsteinen geht man durch den Tunnel unter der Straße, direkt im Bachbett des Spirzinger Bachs. Die Trittsteine ermöglichen auch die Querung des Baches. Über eine Wiese geht es weiter leicht bergab. Jetzt folgt der Abschnitt durch das wildromatische Helterbachtal. Der Pfad schlängelt sich durch das dichte Grün. Die Bäume sind von Moosen und Flechten überwuchtert und armdicke Schlingpflanzen hängen von den Bäumen. Ein Rastplatz direkt am Wasser lädt auch an heißen Tagen sicher zu einer kühlen Pause ein.

Der untere Abschnitt im Helterbachtal führt wieder auf einem Waldweg, der die Brücke erreicht, die der Wanderer schon vom Hinweg kennt. Hier beginnt jetzt der alpine Teil des Seitensprungs. Über Leitern, Treppen und steinige Pfade (teilweise mit Seilsicherungen) führt der Weg direkt durch die Weinberge. Ganz schnell gewinnt man an Höhe und die Aussicht auf die Weinberge und ins Moseltal wird mit jedem Schritt besser. Als Höhepunkt erreicht man wortwörtlich an der höchsten Stelle einen Aussichtspavillion, der einem die Entscheidung eine Rast einzulegen leicht macht.

Der Rest des Seitensprungs ist sehr bequem zu gehen. Leicht bergab geht es durch die Weinberge. Immer mit Blick ins Moseltal und auch auf die Weinberge auf der anderen Moselseite nach Luxemburg. Wer hier nochmal die Füße hochlegen möchte, kann die aufgestellte Liege nutzen. Über eine Treppe und den sich anschließenden Pfad ist der Bahnhaltepunkt und der Parkplatz dann schnell erreicht.



Quelle: Mosellandtouristik GmbH