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Moselsteig Seitensprung Saar-Riesling-Steig

Länge: 17,5 km
Dauer: 6:30 Stunden
Schwierigkeit: schwer

Als eine Besonderheit bietet der Saar-Riesling-Steig dem Wanderer drei Einstiegsmöglichkeiten: in Schoden am Sportplatz, in Wiltingen an der Geispifferhütte und in Ockfen am Angelweiher. Von jedem dieser Startpunkte lassen sich die wechselnden Landschafteindrücke mit Weinbergen, Laub- und Nadelwäldern, Bachläufen, Bergwiesen sowie herrlichen Ausblicken ins Saartal und auf die bewaldeten Flächen am Geisberg erwandern. Besondere Höhepunkte dieses Steiges sind die Aussichtspunkte "Am Schleidkreuz", "Am Saar-Steilhang" und "Am Heppenstein". Die Kraxeltour am Bockstein sowie eine Rast am Bismarckturm runden das reizvolle Wanderangebot ab.

Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Parkplatz am Sportplatz Schoden bzw. Bahnhaltepunkt Schoden
Zielpunkt der Tour: Parkplatz am Sportplatz Schoden bzw. Bahnhaltepunkt Schoden


Weitere Infos

Mosellandtouristik GmbH

Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Kues; Telefon: 06531/97330

www.moselsteig.de

 

Saar-Obermosel-Touristik e. V.

Graf-Siegfried-Straße 32, 54439 Saarburg; Telefon: 06581/995980

Saarstraße 1, 54329 Konz; Telefon: 06501/6018040

www.saar-obermosel.de

Wegbeschreibung

m Startpunkt am Parkplatz am Sportplatz informiert die Infotafel über den Verlauf des Seitensprungs. Von hier geht es zunächst zur Unterführung von Bahnstrecke und Landesstraße. Hier steigen auch Wanderer, die die Bahn genutzt haben in den Weg ein. Bergauf geht es an den Ortsrand. Hier erreicht der Weg die Marienkapelle. Ab hier führt der Seitensprung durch den Wald, aber immer noch steil bergauf. Ein kleines Quertal wird überschritten und nach einem Richtungswechsel erreicht man eine Bank, die eine erste Aussicht ins Saartal bietet. Noch weiter oben führt ein kleiner Abstecher zur Aussicht am Schleidkreuz. Diese zusätzlichen 200 m sollte man unbedingt gehen, denn vom Kreuz hat man eine wunderbare Aussicht auf Schoden, die Saar mit der Schleuse und dem Saarkanal und auf die umgebenden Weinberge.

Zurück vom Abstecher führt der Seitensprung, jetzt als Pfad, weiter durch den Wald. Dieser Abschnitt ist sehr entspannt zu wandern, denn der Weg hat einen weichen Untergrund und keine größeren Höhenunterschiede. Bald kommt man dann an einer großen Wiese mit Obstbäumen an, die am Rand begangen wird. Der Seitensprung quert das freie Plateau und führt dann an der bewaldeten Hangkante entlang. An einer kleinen Wiese wird der Blick wieder frei. Aussicht ins Saartal. Wieder quert der Weg das Plateau und nach einem kurzen Abschnitt kehrt der Saar-Riesling-Steig abermals zur Hangkante zurück. Hier gehen wir durch einen tollen Eichenwald. Auf dem leicht abfallenden Weg ist der Aussichtspunkt "Am Saar-Steilhang" schnell erreicht. Bei der schönen Aussicht von den Bänken ins Saartal mit dem Naturschutzgebiet "Wiltinger Saarbogen" sollte man unbedingt eine Rast einlegen.

Weiter bergab geht es zu den Resten eines Westwall-Bunkers. Noch ein kurzes Stück moderat bergab, auf dem sich anschließenden Pfad aber steil abwärts, der einen Blick auf die Kirche von Wiltingen bietet. Unten angekommen kann man die Aussicht auf die umliegenden Weinberge auf der Liege genießen. Der Weg führt jetzt ins Zippborntal. Zunächst geht es auf der westlichen Talseite aufwärts, nach der Bachüberquerung dann ein kurzes Stück talabwärts. Hier ist der Abzweig zur Geispifferhütte Wiltingen erreicht, die auch als Startpunkt für den Saar-Riesling-Steig genutzt werden kann.

Der Seitensprung führt jetzt im Zappborntal bergauf. Am Pfad durch den Wald stehen immer wieder die Tafeln eines Waldlehrpfades. Der Anstieg bis zum Zappborn ist insgesamt ca. 2,5 km lang, mal steiler, mal flacher. Auch der Weg führt mal näher am Bach entlang, dann wieder weiter von diesem entfernt. Im oberen Teil wird das Tal immer enger und während unten noch die Eichen dominieren, sind es im oberen Teil überwiegend Buchen. Am Zappborn überquert der Weg den Bach, der hier aber meist trocken ist. Das folgende Stück ist ideal zum Durchschnaufen nach dem langen Anstieg. Flach führt der Weg durch den Wald. An einer großen Wiese setzt sich den Anstieg dann nochmal fort. Von hier hat man aber eine weite Fernsicht. Der Blick geht auf der eine Seite Richtung Saarburg, auf der anderen Seite Richtung Moseltal. Igel und Konz kann man sehen und sogar ein kleiner Teil der Sauertalbrücke der Autobahn ist erkennbar. Auf der aufgestellten Liege lässt sich das Panorama noch länger genießen.

Für die, die sich von der Aussicht losreißen können, führt der Weg noch etwas bergauf. Auf einem verschlungenen Pfad durch den Wald. Der sich anschließende, breitere Weg führt an einem Sendemast vorbei. Dort ist der höchste Punkt der gesamten Wanderung erreicht. Durch lichten, sonnigen, v.a. mit Eichen bestandenen Wald geht es bergab bis zu einem Wegweiser. Wer mag kann einen Abstecher zum nahe gelegenen Kroh-Kreuz machen. Dort befindet sich auch ein Rastplatz.

Jetzt führt der Saar-Riesling-Steig steil bergab. Erst als Pfad, später als Forstweg. Das kleine Seitental mündet in ein größeres. Hier ist das Gefälle nicht mehr so stark. Die alten Schiefermauern im Wald lassen auf alte Weinbergslagen schließen. Der Weg steigt wieder an und verlässt die Talsohle. Aus dem Weinbergsgelände hat man jetzt wieder einen weiten Blick nach Westen in Richtung Saarburg. Der Seitensprung steigt in einem Seitental wieder steil an. Man begleitet das Tal aber nicht ganz bis nach oben, sondern wechselt auf einen höhengleichen Waldweg, der bis zu einem Aussichtspunkt oberhalb der Weinberge führt. Ein perfekter Platz für eine Rast, denn der Blick in Richtung Saarburg und runter nach Ockfen ist schon toll.

Zwischen Wald und Weinberg geht es leicht bergauf. Dann wird es alpin. Nach einer Treppe folgt ein felsiger Abschnitt zum Bockstein, einem freigewitterten Felsmassiv. Wer mag kann einen Kletterabstecher zum Gipfelkreuz unternehmen. Nach einem Wegstück durch den Wald gelangt der Saar-Riesling-Steig wieder in die Weinberge. Der Aussichtspunkt Heppenstein mit seinem Rastplatz verführt wieder zu einem Zwischenstopp. Vom Weg zwischen Reben und Wald führt dann ein Pfad in den Wald hinein. Steil abwärts mündet dieser dann am Bismarckturm auf einen Fahrweg. Der Blick vom kleinen Aussichtsturm ist zum Abschluss ein weiteres Highlight des Saar-Riesling-Steigs. Eine traumhafte Aussicht ins Saartal!

Der Fahrweg führt ohne Schlenker bis zur Kreuzung unterhalb der Marienkapelle. Von dort ist der Bahnhaltepunkt bzw. der Parkplatz schnell erreicht und der Seitensprung beendet.



Quelle: Mosellandtouristik GmbH