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Moselsteig Seitensprung Moselachter

Länge: 15,0 km
Dauer: 5:00 Stunden
Schwierigkeit: mittel

Zwei abwechslungsreiche Rundwege, die an einem der bekanntesten und schönsten Aussichtspunkte der Mosel, der Zummethöhe, zusammentreffen und damit einen Weg in Form einer 8 ergeben. Der Seitensprung Moselachter bietet alles was das Wandererherz an der Mosel erwartet. 

Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Parkplatz Zummethöhe, 54340 Leiwen-Zummet, Panoramaweg 1-3
Zielpunkt der Tour: Parkplatz Zummethöhe, 54340 Leiwen-Zummet, Panoramaweg 1-3


Weitere Infos

Mosellandtouristik GmbH

Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Kues; Telefon: 06531/97330

www.moselsteig.de

 

Tourist-Information Römische Weinstraße

Brückenstr. 46, 54338 Schweich; Telefon: 06502/93380

www.roemische-weinstrasse.de

Wegbeschreibung

Der Seitensprung beginnt am Parkplatz Zummethöhe. Der ca. 15 km lange Weg in Form einer acht ist in zwei ungefähr gleich lange Rundwege (flussabwärts Kronenbergrunde und flussaufwärts Sonnenbergrunde) aufgeteilt, die sich am Ausgangspunkt, dem Parkplatz Zummethöhe überschneiden. Man kann sich also nach der Wanderung über eine der beiden Runden entscheiden, ob man die Wanderung beendet oder den zweiten Teil der acht dranhängt.

Die Kronenbergrunde führt überwiegend durch Weinberge und Offenland, während die Sonnenbergrunde auf einem Großteil der Strecke durch Wald führt. Auf beiden Runden bieten sich immer wieder Panoramaausblicke.

Die Kronenbergrunde startet auf der dem Parkplatz gegenüberliegenden Straßenseite. Von hier hat man einen Panoramablick auf die Moselschleife von Trittenheim und Leiwen. Diese Aussicht begleitet den Wanderer auf dem gesamten, fast höhengleich geführten Weg durch die Weinberge. Eine schöne Gelegenheit um sich etwas warm zu wandern, denn anschließend führt der Seitensprung durch den Steilhang. Wer nicht absolut trittsicher ist, sollte hier die empfohlene Alternative nutzen, die mit der Hauptstrecke wieder an der Konstantinhöhe zusammentrifft.

Der Pfad durch den bewaldeten Steilhang führt in stetigem Auf und Ab bis er schließlich steil aufwärts, an der Schieferhöhle vorbei, (Taschenlampe mitnehmen) die Konstantinhöhe erreicht. Das Plateau mit der schönen Rastmöglichkeit bietet sich für eine Pause an.

Ab der Konstantinhöhe entfernt sich der Weg jetzt ein wenig vom Moseltal und führt über Wiesenwege, die von Hecken begleitet werden mäßig steil aufwärts auf das Plateau des Kronenbergs. Auf dem Plateau angekommen (das überwiegend als große, zusammenhängende Weidefläche für den Hof Kron genutzt wird), hat man nahezu freien Blick in alle Himmelsrichtungen. An der Hangkante zur Mosel beeindruckte der Tiefblick auf den Fluß, hier ist es der Fernblick auf die Höhen von Eifel und Hunsrück. Der Seitensprung führt bei seiner Umrundung des Plateaus direkt am Hofgut Kron vorbei, dass zu einer Einkehr einlädt.

Für eine kurze Strecke folgt der Seitensprung höhengleich dem Zufahrtsweg zum Hof, bevor der Rundweg über einen Wiesenweg steil abwärts auf einen Hangweg über dem Tal der Kleinen Dhron gelangt. Der Weiterweg schlängelt sich abwechslungsreich am Hang entlang. Die südlich ausgerichteten Hänge des Mosel-Seitentals waren ehemals mit Weinbergen bestanden. Mittlerweile sind hier nur noch einige Parzellen bewirtschaftet und es ergibt sich ein Flickenteppich aus Weinbergen, Offenland, beginnender Wiederbewaldung und Brachland.

Unterhalb einer Grillhütte trifft man auf den Moselsteig, der den Seitensprung bis zur Rückkehr auf den Parkplatz Zummethöhe begleitet. Beim Blick vom Hangweg ins Tal der Kleinen Dhron kann man auch einige Mühlen erkennen. In einer dieser Mühlen wurde der bekannte Autor Stefan Andres geboren, der in seinen Romanen auch vom Leben seiner Kindheit in einem abgeschiedenen Moselort erzählt ("Der Knabe im Brunnen").

Nachdem der erste Teil des Moselachters die Wanderer mit der Landschaft östlich der Zummethöhe bekannt gemacht hat, beginnt die Sonnenbergrunde auf der gleichen Seite wie der Wanderparkplatz und führt die Seitensprung-Entdecker rund um den auf der Höhe gelegenen Ferienpark Sonnenberg. Bevor man startet, stehen hungrigen und durstigen Wanderen die Einkehrmöglichkeiten auf der Zummethöhe (teilweise mit aussichtsreicher Terrasse) zur Verfügung.

Zunächst führt der Weg zusammen mit dem Moselsteig auf einem asphaltierten Weg mäßig steil bergauf zu einer großen Waldkreuzung. Der Weiterweg (jetzt nur noch geführt von der Seitensprung-Markierung) verläuft leicht bergan auf dem Forstweg. Rechts und links des Wegs beeindrucken die stattlichen Douglasien. Am Rand des auf der Höhe erreichten Ferienparks Sonnenberg befindet sich für die, die nach dem Aufstieg noch Lust auf "richtige Kletterei" haben, ein Kletterpark. Im Ferienpark bieten sich noch vielfältige Möglichkeiten die Wanderung zu unterbrechen (Gastronomie, Minigolf, etc.).

Der Seitensprung führt zwischen den Ferienhäusern hindurch und erreicht den südlichsten Punkt des Moselachters. Der folgende Waldweg durch den Mischwald schlängelt sich ohne große Höhenunterschiede den moselabgewandten Talhang des Schantelbachs entlang. Hinter einer Spitzkehre ändert sich das Szenario und man erreicht eine Obstwiese. Die vielen Sitz- und Liegemöglichkeiten am oberen Rand der Wiese werden zurecht als "Moselkino" bezeichnet. Wer möchte, kann sich einfach in die terrassenartig angelegten Wiesenplateaus legen und das Moselpanorama in Richtung Leiwen und Trittenheim genießen. Ein Platz von dem man sich nur schwer losreißen kann.

Jetzt geht es etwas steiler bergauf. Das letzte Stück des Anstiegs (gemeinsam mit dem Moselsteig) führt an einem Wildgehege vorbei. Ganz oben kann der Seitensprung-Wanderer sich dann auf einem Rastplatz oder einer Liege erholen und die wieder etwas andere Perspektive auf die Moselschleife genießen.

Zusammen mit dem Moselsteig führt der Moselachter im Wald bergab. Die Zufahrtsstraße zum Ferienpark begleitet und quert der Wanderer, bis er an der vom Hinweg bekannten großen Waldkreuzung ankommt. Ein kleiner Abstecher führt zur Marienkapelle, die sich an die Schieferfelsen im Talhang der Kleinen Dhron schmiegt. Der Waldweg oberhalb der Straße führt dann schnell zurück zum Ausgangsparkplatz an der Zummethöhe.



Quelle: Mosellandtouristik GmbH