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Moselsteig Seitensprung Kluckertspfad

Länge: 12,2 km
Dauer: 4:00 Stunden
Schwierigkeit: mittel

Eine Rundwanderweg auf den Spuren des Weingottes Succellus auf idyllischen Pfaden mit historischen Stätten und einer spektakulären Aussicht an der Klosterruine Wolf ins Moseltal.
Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Grillhütte "Am Römerhang"
Zielpunkt der Tour: Grillhütte "Am Römerhang"


Weitere Infos

Mosellandtouristik GmbH

Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Kues; Telefon: 06531/97330

www.moselsteig.de

Moselregion Traben-Trarbach-Kröv

 Bahnstraße 22, 56841 Traben-Trarbach, Telefon: 06541/8184572

www.moselregion.com

Wegbeschreibung

Am Rande der Weinberge, oberhalb des Kinheimer Ortsteils Kindel liegt die Grillhütte "Am Römerhang", die der Startpunkt für den Seitensprung Kluckertspfad ist. Als Waldweg geht es gleich zu Beginn ordentlich bergauf. Dort, wo der Weg in den Taleinschnitt des Kuckerter Bachs abbiegt erreicht man einen Aussichtspunkt. Der Blick kann ins Moseltal schweifen. Der Weinort Kröv liegt auf der anderen Moselseite inmitten der Weinberge.

An der kleinen Schutzhütte auf der Felsrippe vorbei, führt der Weg in etwa höhengleich in das Seitental des Kluckerter Baches. Das Tal endet an einer Felsstufe, über den sich je nach Jahreszeit und Wasserstand ein kleiner Wasserfall ergießt. Der Seitensprung wechselt über eine Holzbrücke die Talseite. Hier schlängelt sich der Pfad weiter den Hang entlang. Erst nachdem ein etwas breiterer Weg erreicht ist, geht es im Wald bergab. An der tiefsten Stelle stößt ein Weg dazu. Der nächste Abschnitt ist wieder pfadig und führt bergauf auf den Grat zwischen Moseltal und dem Tal des Mühlenbachs, dem der Seitensprung später noch eine ganze Strecke folgen wird.

Nach einem kurzen Stück auf dem Weg, der auf der rechten Seite durch steile Weinberge und auf der linken Seite durch Wald begrenzt wird, erreicht man die Abbruchkante des "Kröver Felssturzes". 1992 wurde hier ein Teil des Berghangs kontrolliert durch Sprengung zum Absturz gebracht, weil der komplette Hang in die Mosel zu stürzen drohte. Die Narbe im Berghang ist auch heute noch gut zu erkennen. Seitensprung-Wanderer profitieren von dem dramatischen Ereignis. Die mit einem Zaun abgesperrte Hangkante bietet eine schöne Aussicht ins Moseltal.

Leicht bergab führt der weitere Weg erst zwischen Wald und Weinbergen, später an beiden Seiten von Wald umgeben zu einem geschützt liegenden Rastplatz in einer Senke. Hier kann man sich kurz erholen, bevor der Aufstieg zur Ruine des Wolfer Klosters beginnt. Der Seitensprung führt hier über einen felsigen Grat, gerade auf die Reste des ehemaligen Klosters zu. Viele Häuser in den umliegenden Orten sind mit Steinen aus der Klosteranlage gebaut. Leider kann der Turm heute nicht mehr begangen werden und die Absperrungen sollten wegen der Steinschlaggefahr unbedingt eingehalten werden. Der Aussichtspunkt an der Hangkante und das dort erlebbare Panorama auf Kröv entschädigen mehr als ausreichend.

Vom Plateau, auf dem das Kloster bzw. deren Reste, heute als Landmarke weithin sichtbar sind, führt der Seitensprung steil bergab. Der Weg wechselt die Richtung und führt durch Wiesen und Weiden mit Obstbäumen zum Rastplatz Kleinforst.  Hier ist ein Einstieg in den Seitensprung von Wolf aus möglich. Die vielfältige Wolfer Gastronomie und der moseltypische Fachwerkort sind über den ca. 1 km langen Zuweg unkompliziert erreichbar.

Die Runde des Kluckertspfad setzt sich mit einem Abschnitt durch die Weinberge fort. Ein Weinbergsweg führt in das Tal des Mühlenbachs. Der Seitensprung folgt für ca. 2 km dem Talgrund. Man passiert einige Fischteiche, bevor der Weg in den Laubwald eintaucht.

Die Markierungszeichen leiten aus dem Tal des Mühlenbaches heraus. Man orientiert sich jetzt am Verlauf eines Seitentals. Hier führt der Weg jetzt steil bergauf. Ein größerer Forstweg wird ohne Richtungsänderung überquert. In einem spitzen Winkel erreicht man einen Waldweg. Der Seitensprung hat die Hochfläche erreicht, auf der zunächst weiter im Wald ohne große Höhenunterschiede gewandert werden kann.

Der Seitensprung verlässt den Wald, der den Blick über das Moseltal hinweg auf die Kinheimer Weinberge freigibt. Zunächst noch leicht abfallend, später stärker bergab geht es wieder in den Wald hinein. Der Abstieg an den Waldrand erfolgt schließlich durch eine Art Hohlweg.

Auf dem letzten Wegstück zurück zur Grillhütte führt der Seitensprung durch Wiesen, Weiden und Weinberge. Hier befindet sich auch die kleine Ausgrabungsstelle mit Spuren aus der Zeit, in der Kelten und Römer im Moselland heimisch waren.



Quelle: Mosellandtouristik GmbH