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Moselsteig Seitensprung Graf Georg Johannes Weg

Länge: 14,1 km
Dauer: 4:45 Stunden
Schwierigkeit: mittel

Der Namensgeber dieses Moselsteig Seitensprungs - Graf Georg Johannes - ist der berühmteste Spross der Veldenzer Grafen, auch weil er 1563 eine Tochter König Gustavs I. von Schweden heiratete. Die Stammesgeschichte der Veldenzer Grafen wird deshalb auf diesem rund 14 km langen Seitensprung immer wieder thematisiert. Der Sitz des ehemaligen Grafen, Schloss Veldenz mit seinen Ruinen, ist zudem von vielen Aussichtspunkten entlang des Weges zu bewundern. Von einer ehemaligen Fliehburg der Kelten zeugt ein ca. 90 Meter langer Steinwall, der ebenfalls am Weg beeindruckt.

Start- und Endpunkt der Tour ist der romantische Ort Veldenz. An den Bergflanken des Veldenzer Baches bzw. Hinterbaches schlängelt sich der Wanderweg entlang. Zweimal wird der Bach überquert. Dann muss man sich wieder für den Aufstieg rüsten!

Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Veldenz, Kreuzung Weingartenstraße/Hauptstraße (in der Nähe der Tourist-Info)
Zielpunkt der Tour: Veldenz, Kreuzung Weingartenstraße/Hauptstraße (in der Nähe der Tourist-Info)


Weitere Infos

Mosellandtouristik GmbH

Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Kues; Telefon: 06531/97330

www.moselsteig.de

 

Tourist-Information Ferienland Bernkastel-Kues

Gestade 6, 54470 Bernkastel-Kues; Telefon: 06531/500190

www.bernkastel.de

Wegbeschreibung

Der Startpunkt für den Graf Georg Johannes Weg befindet sich im Herzen von Veldenz in der Nähe der Villa romana. Der Weg überschreitet noch im Ort den Veldenzer Bach und wird dies noch einige Male bis zur Rückkehr nach Veldenz tun. Vom Ortsrand geht es auf dem Sonnenweg weiter ins Tal. Der Mühlgraben plätschert dem Wanderer entgegen und bald gibt der Weg zum ersten Mal einen Blick auf Schloss Veldenz, das mächtig auf dem Felsen in der Mitte des Tals thront, frei.

Der Weg führt jetzt oberhalb des Mühlgrabens durch den Wald. Nach ein paar Metern ändert sich die Wanderrichtung und der Weg steigt steil an. Nach einem kurzen Pfadabschnitt erreicht man einen breiteren Weg, der nach kurzer Zeit den Runder Hammer Felsen erreicht. Ein kurzer Abstecher zum Aussichtsfelsen lohnt sich. In der einen Richtung sieht man die im Tal aufgereihten Häuser von Thalveldenz mit dem Schloss auf dem Bergsporn und in der anderen Richtung Veldenz mit den angrenzenden Weinbergen. Gar nicht weit entfernt ist der Langer Hammer Felsen. Auch hier hat man eine schöne Aussicht.

Steil ansteigend geht es auf einem Pfad durch den niederen Eichenwald. Nach einem kurzen Flachstück ist dann der nächste Aussichtspunkt erreicht. Genau gegenüber von Schloss Veldenz hat der Weg jetzt schon die Höhe des Schlosses erreicht. Ein imposanter Schieferfelsen flankiert den nächsten Aussichtspunkt. Wieder ist Schloss Veldenz im Blick, diesmal befindet sich  der Wanderer schon höher als der Bergfried. Von hier geht es über einen Pfad kurz abwärts zum Hauptweg. Der steigt dann wieder leicht an, erst durch Nadelwald, später wieder durch Laubwald. Oben erreicht man ein große Wiese mit freiem Blick in Richtung der Moselberge.

Der erste, ganz große Anstieg ist geschafft! Jetzt geht es für einige Zeit ohne größere Höhenunterschiede durch den Wald. Durch niederen Eichenwald führt dann ein Pfad durch den von Schieferfelsen durchsetzten Steilhang. Ein traumhafter Weg! Nach ein bisschen Auf und Ab im Hang erreicht man einen freistehenden Felsen, an dem sich wieder eine freie Sicht ins Hinterbachtal bietet. Ab hier geht es erstmal nur noch bergab, mal auf einem Pfad, dann wieder auf einem Fahrweg und zuletzt richtig steil. Entlang eines kleinen Seitenbaches erreicht der Weg schließlich die Talsohle des Hinterbachtales. Der Graf Georg Johannes Weg führt jetzt direkt am rauschenden Bach entlang. Der Pfad führt den Wanderer kurvig verschlungen durch den Wald und über zwei eigens für den Moselsteig Seitensprung erbaute Stege. An einem Unterstand kann man mitten in der unberührten Natur Rast machen. Das einzige Geräusch ist hier das Rauschen des Hinterbaches. Der Wanderweg führt weiter über den Fahrweg, an einem imposanten Felsen vorbei. Im Tal des Hinterbaches standen früher einige Mühlen. Von der Kaffeemühle sind das Gebäude und das Mühlrad noch erhalten. Kurz später ist auch die Thielenmühle erreicht (Einkehrmöglichkeit).

An der Thielenmühle quert der Seitensprung ein letztes Mal den Hinterbach. Es geht wieder bergauf. Für ein ganzes Stück folgt der Graf Georg Johannes Weg dem Forstweg. Eine kleine Waldwiese sorgt für Abwechslung, bevor auf der Höhe die "Heidenmauer" erreicht ist. Eine großer Felsen sowie ein Wall aus zusammengetragenen Schiefersteinen sind die Überreste einer keltischen Fliehburg. Entlang des Steinwalls geht es bergab. Weiter unten erreicht man dann den Kalmbach, auch hier säumen Schieferfelsen den Weg. Entlang des Kalmbaches erreicht man auf einem Pfad weiter bergab wandernd schließlich die ersten Häuser von Thalveldenz. Von hier führt ein Weg als Abstecher zum Schloss Veldenz. Die imposante Burganlage kann leider nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

Über einen Forstweg geht es wieder bergauf. Nach dem Aufstieg wird der Weg schmaler und führt schließlich als Pfad durch den Steilhang. Die felsigen Aussichtspunkte des Rittersturzes und der Josephinenhöhe sind unbedingt einen Abstecher wert. Veldenz, das Veldenzer Bachtal und Schloss Veldenz liegen dem Wanderer zu Füßen. Man hat auch einen schönen Überblick über die zurückgelegte Wanderstrecke. Der sich anschließende Pfad führt den Seitensprung-Wanderer in vielen Kehren steil abwärts in Richtung Veldenz. An der evangelischen Kirche vorbei erreicht man den Ort. In der Hauptstraße schließt sich wieder der Kreis für die Seitensprung-Wanderer auf dem Graf Georg Johannes Weg.

 



Quelle: Mosellandtouristik GmbH