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Moselsteig Seitensprung Cochemer Ritterrunde

Länge: 16,0 km
Dauer: 7:00 Stunden
Schwierigkeit: schwer

Dieser Seitensprung führt von Cochem aus zunächst in Serpentinen hinauf zum Aussichtspunkt Pinnerkreuz. Von dort geht es auf ebenem Weg weiter zur Wackelei, von wo aus man sowohl die Mosel mit der Stadt Cochem und der Reichsburg als auch die Ruine Winneburg sehen kann. Anschließend durchquert man das Enderttal, um schließlich zur Ruine Winneburg aufzusteigen. Weiter geht es hinauf bis zur Wilhelmshöhe und anschließend über die Ebene und den Antonius Kopf zum Aussichtspunkt Hubertushöhe. Hier ist die Moselschleife bei Cochem, die Eifel und der Hunsrück zu sehen. Der Abstieg erfolgt durch das Tal der Märtschelt und an der Knippwiese vorbei zur Reichsburg bevor es zur Mosel und zum Ausgangspunkt der Tour nach Cochem zurückgeht.

Die Tour lässt sich über einen ausgewiesenen Zuweg gegenüber dem Sessellift über die Vicotoriahöhe (Rastplatz) hinauf zur Wilhelmshöhe abkürzen bzw. in zwei etwa gleich lange Touren unterteilen.

Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Talstation der Sesselbahn "Pinnerkreuz"
Zielpunkt der Tour: Talstation der Sesselbahn "Pinnerkreuz"


Weitere Infos

Mosellandtouristik GmbH

Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Kues; Telefon: 06531/97330

www.moselsteig.de

 

Tourist-Information Ferienland Cochem

Endertplatz 1, 56812 Cochem; Telefon: 02671/60040

www.ferienland-cochem.de

Wegbeschreibung

Die Cochemer Cochemer Ritterrunde startet an der Talstation der Sesselbahn "Pinnerkreuz". Gemeinsam mit dem Moselsteig, dem dieser Seitensprung bis zur Bergstation folgt, geht es über den Parkplatz der Sesselbahn zum Steg, der über den Bachlauf der Endert führt. Auf der anderen Seite des Baches folgt der Weg einem steinigen Pfad, in vielen Serpentinen geht es steil bergauf. Über Stufen gewinnt der Pfad schnell an Höhe und bald schon kann man über die Dächer der Mosel-Stadt Cochem schauen.

Der Pfad schlängelt sich noch weiter den Berg hinauf. Den Abstecher zum Aussichtspunkt Pinnerkreuz sollte man auf keinen Fall auslassen. Der Blick auf Cochem und die Reichsburg ist großartig! Von hier aus sind es nur noch wenige spektakuläre Meter zur Bergstation der Sesselbahn mit der angrenzend gelegenen Gastronomie auf dem Pinnerberg (Öffnungszeiten beachten).

Hinter dem Terrassencafé trennen sich jetzt Moselsteig und Seitensprung. Der Anstieg ist geschafft und die Cochemer Ritterrunde schlängelt sich nun auf einem wirklich märchenhaft schönen Pfad durch den Steilhang in Richtung Wakelei. In diesem Waldstück gab es früher einen Märchenwald. Nach der Querung eines Seitentals erreicht der Seitensprung den aus Schiefergestein bestehenden Felssporn der Wakelei.

Ein wunderbarer Ort für eine Rast: Von der Liege hat man einen herausragenden Blick auf das nächste Zwischenziel, die Ruine der Winneburg. Sie liegt in etwa auf der gleichen Höhe wie die Wakelei. Leider liegt noch das Tal des Endertbaches dazwischen, aber der Weg ins Tal ist traumhaft schön. Der Pfad schlängelt sich am Hang entlang. Zuerst nur mäßig bergab, aber je näher wir dem Endertbach kommen, desto steiler wird der Weg. Die Straße im Tal wird am Hotel Winneburg gequert. Der jetzt folgende Anstieg auf der anderen Talseite führt über einen Forstweg. Die Steigung ist gleichmäßig, aber dehnt sich auf fast 2 Kilometer Länge. Gut, dass hier der Wald auch immer wieder Schatten spendet. Zur Besichtigung der Ruine Winneburg muss man oben einen kurzen Abstecher in Kauf nehmen. Der lohnt sich aber! Man fühlt sich wie im Mittelalter. Über eine Holzbrücke gelangt man ins Innere der Burganlage. Die Mauern aus Schiefergestein sind gewaltig. Die abgeschiedene Lage im Wald trägt zum besonderen Flair bei.

Wieder zurück am Hauptweg wird noch ein Seitental umrundet, dann zweigt der Moselsteig Seitensprung auf einen Pfad ab, der jetzt steil bergab führt. Wenige Meter weiter hat man nochmal einen Blick hinauf zur Winneburg. Am Winzerhaus (Wohnhaus) endet der Pfad. Im bewaldeten Kerbtal, das man am Winzerhaus erreicht hat, führt der Fahrweg nun bergauf. Die Steigung ist auf dem nächsten knappen Kilometer gleichmäßig. Der Fahrweg bleibt im Talgrund und ganz nah am Bach. Nach gut 100 Höhenmetern Aufstieg geht es in einer Serpentine wieder Richtung Moseltal. Der Weg steigt immer noch an. Nicht mehr so steil, aber spürbar. Schließlich ist die Wilhelmshöhe erreicht. Hier gibt es unerwartete Aussichten in Richtung Mosel. Außerdem kann von hier über einen Seitensprung-Zuweg die Sesselbahn-Talstation erreicht werden. Der Zuweg ermöglicht es auch, den Moselsteig Seitensprung in zwei in etwa gleich lange Rundtouren zu unterteilen. 

Nach dem Zwischenstopp zum Durchschnaufen ist die Steigung aber noch nicht ganz geschafft. Der weitere Anstieg ist jedoch moderater. Der Forstweg tritt am Antoniuskopf schließlich aus dem Wald heraus und ermöglicht einen freien Blick über die Felder und die Hochfläche der Eifel.

Am höchsten Punkt des Seitensprungs überquert der Weg die Kreisstraße, die nach Cochem führt. Dann, nach einem kleinen Waldstück, ermöglicht der Waldrandweg einen schönen Fernblick Richtung Hunsrück. Es geht für ein kleines Stück durch die Feldflur bergab. Der Märtscheltbach, der zur Mosel fließt, wird nicht überquert. Die Cochemer Ritterrunde führt jetzt, meist dicht unterhalb der Hangkante, Richtung Moseltal. Ein sehr abwechslungsreiches, spannendes Wegstück. Mal mit freiem Blick, dann von Hecken begleitet oder in etwas dichterem Wald erreicht der Pfad schließlich den Aussichtspunkt Hubertushöhe. Der Rastplatz mit Hütte und spektakulärem Blick auf die Reichsburg und die Mosel werden bestimmt für eine längere Unterbrechung der Wanderung sorgen.

Der weitere Verlauf des Seitensprungs führt nur noch bergab. Der Pfad erreicht nach steilem Abstieg schließlich den Märtscheltbach, der bequem auf dem Steg überquert werden kann. Weiter bergab nähert sich der Weg jetzt der Reichsburg, dem Wahrzeichen von Cochem (Öffnungszeiten beachten). Unerwartet taucht die Burganlage zwischen den Bäumen auf. Eine Besichtigung ist mit einem kurzen Abstecher verbunden. Die Cochemer Ritterrunde führt vor der Burg entlang eines Weinbergs. Eine tolle Perspektive auf die Burg!

Der Fußweg in die Stadt führt vorbei an der Pestkapelle St. Rochus. Von hier bietet sich auch nochmal ein schöner Blick auf die Mosel mit dem auf der anderen Flußseite gelegenen Felssporn, der Brauselay. Über Treppen erreicht die Cochemer Ritterrunde jetzt die engen Gassen der Altstadt. Über den von Fachwerkhäusern umrahmten Marktplatz und an der Kirche vorbei kommt man zur Moselbrücke und zur Endertstraße. Zusammen mit dem Moselsteig kann man jetzt zum Ausgangspunkt Sesselbahn-Talstation schlendern oder über den Moselsteig-Zuweg den Bahnhof erreichen.



Quelle: Mosellandtouristik GmbH