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Moselsteig Seitensprung Bernkasteler Bärensteig

Länge: 6,5 km
Dauer: 3:00 Stunden
Schwierigkeit: mittel

Eine Sage berichtet, dass der Ort Bernkastel von dem Namen "Bärenkessel" hergeleitet wurde. Die Namensgebung soll auf den Trierer Erzbischof zurückgehen, der nach einem Abenteuer mit einem Bären diesen Ort an der Mosel gründete.

Nach dem städtischen Wappentier, dem Bären, ist auch dieser Moselsteig Seitensprung benannt, der seinen Weg über den Dächern der Altstadt aufnimmt und in einer rund 6,5 Kilometer langen Schleife wieder zurück nach Bernkastel-Kues führt. Dem Wanderer bietet dieser Seitensprung herrliche Aussichten auf die Moselstadt und ihre Burg Landshut, z. B. vom "Jodlerplatz", den Felsnasen am "Goldenen Kreuz" oder der "Bresgenruh". Meist auf schmalen, naturbelassenen Pfaden, steigt man entweder entlang dieser Felsen oberhalb des Tiefenbachtals oder durch das schattenreiche Kallenfels-Bachtal auf eine Höhe von mehr als 400 m ü. NN empor. Vorbei an einem alten Grabhügel gibt es von einem weitläufigen Wiesengelände fantastische Fernsichten auf die Höhenzüge des Hunsrücks und der Eifel zu bestaunen.

Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Bernkastel, Kallenfelsstraße unweit des Marktplatzes
Zielpunkt der Tour: Bernkastel, Kallenfelsstraße unweit des Marktplatzes


Weitere Infos

Mosellandtouristik GmbH

Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Kues; Telefon: 06531/97330

www.moselsteig.de

 

Tourist-Information Ferienland Bernkastel-Kues

Gestade 6, 54470 Bernkastel-Kues; Telefon: 06531/500190 

www.bernkastel.de

 

Wegbeschreibung

Der Moselsteig Seitensprung Bernkasteler Bärensteig startet im Herzen von Bernkastel. Noch nicht einmal 100 m vom Fachwerk umsäumten Marktplatz entfernt, beginnt die ca. 6,5 km lange Runde am auffälligen und ungewöhnlichen Doppelkreuz. Und es geht gleich zur Sache! Zusammen mit dem Moselsteig geht es zunächst über Kopfsteinpflaster steil hinauf ins Kallenfelstal. Die Häuser liegen schnell unter uns und danach hört man auf dem weiter steil ansteigenden Pfad durch den Wald nur noch den kleinen Bach rauschen. Der "Förster Schell Pfad" führt mal direkt am Wasser entlang, zeitweise auch etwas oberhalb davon durch den von Eichen dominierten Wald. Die Steigung wird aber nur geringfügig flacher. Über einen Holzsteg wird der Bach gequert. Eine Stelle zum durchschnaufen. Die Hälfte des Aufstiegs ist in etwa geschafft.

Der Seitensprung trennt sich weiter ansteigend vom Moselsteig. Das Tal ist jetzt etwas breiter und bald kann man nahe des Waldrands auch über eine freie Wiesenfläche schauen. Bald ist das Ende des Anstiegs erreicht. Am Rand der großen Wiese geht es jetzt für ein kleines Stück nahezu steigungsfrei weiter. Der Weg erreicht die Grünbrücke der neuen Bundesstraße. Hier wechselt die Wanderrichtung abermals und über einen Fahrweg wendet sich der Seitensprung wieder Richtung Mosel. Da der Weg genau über den Höhenrücken verläuft, ist der Blick nach beiden Seiten frei. Vor allem nach Süden kann man weit bis in den Hunsrück hinein schauen. Der Ort Monzelfeld fällt auf und der Sendemast auf dem ganz nah der Mosel stehenden "Olymp". Am Waldrand hat man den absolut höhsten Punkt des Bärensteigs erreicht. Auf 421 m ü. NN kann man den Rastplatz gut nutzen, denn das Panorama ist toll.

Die Aussicht bleibt aber auch im Abstieg über den jetzt am Waldrand verlaufenden Wiesenweg erhalten. Dann wechselt der Weg in den Wald, in dem noch ein paar Höhenmeter bergauf zu bewältigen sind. Eine Waldwiese querend geht es jetzt bergab in  Richtung Bresgenruh. Der spektakuläre Aussichtspunkt ist schnell erreicht. Die tolle Aussicht bietet auch den Blick auf den Flusslauf zwischen Zeltingen und Brauneberg.

Der folgende Abschnitt ist einfach traumhaft. Der Waldpfad führt kurvig am Hang entlang, gesäumt von Schieferfelsen und den unterschiedlichsten Moosformationen. Und das kann man bei dem leichten Gefälle ohne Anstrengung genießen. Der Pfad erreicht den Aussichtspunkt Goldenes Kreuz. Von der Felsformation kann man in das dicht bewaldete und tief eingeschnittene Tiefenbachtal blicken. Vorne über dem Abgrund steht ein goldenes Kreuz, das den Namen für den Felsen lieferte. Der Weg wird nun etwas breiter und von mächtigen Douglasien begleitet. Am Matthiaskreuz vorbei, erreicht man einen für ein Teilstück flach verlaufenden Weg genau auf Höhe der Burg und der ehemaligen Jugendherberge. Wer von hier zurückschaut, erkennt noch mal den Schieferfelsen mit dem goldenen Kreuz. Ein steiler, felsiger Serpentinenpfad schließt sich an, der am Jodlerplatz (einem weiteren Aussichtspunkt Richtung Burg) vorbei führt. Durch einen alten Weinberghang mit Schiefertrockenmauern gelangt man zum Friedhof in der Straßenkehre. Der Friedhof wird halb umrundet. Der Pfad führt jetzt durch die Weinberge über den Dächern der Stadt. Schöne Ausblicke ergeben sich auf die Burg und den Kirchturm an der Mosel. Über eine steile Treppe und an der alten Synagoge vorbei endet der Bernkasteler Bärensteig schließlich mitten in den historischen Gassen der Bernkasteler Altstadt. Zum Parkplatz an der Mosel bzw. zur Bushaltestelle sind es nur ein paar Schritte.



Quelle: Mosellandtouristik GmbH