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Die Moselsteig-Arrangements

Hier finden Sie attraktive Reiseangebote für Etappenwanderungen – wahlweise mit Gepäcktransfer - oder mit fester Unterkunft.

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Die Partnerwege

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Moselsteig Seitensprung Extratour Zitronenkrämerkreuz

Länge: 19,7 km
Dauer: 4:55 Stunden
Schwierigkeit: schwer

Der nach einem Gedenkkreuz benannte Premiumwanderweg Extratour Zitronenkrämerkreuz verläuft auf rund 20 km Länge um die Moselorte Mehring, Pölich, Schleich und Ensch. Ruhige Passagen mit vielen wechselnden Landschaftsformationen wechseln sich ab mit kurzen Aufsteigen im Hang über der Mosel, gekrönt mit dem Blick auf einzigartige Flusspanoramen. Kulturelle Sehenswürdigkeiten wie die "Römische Wasserleitung" in Pölich oder das "Zitronenkrämerkreuz" sind in die Tour eingebunden. Zwischen Schleich und dem Zitronenkrämerkreuz existiert ein Verbindungsweg, so dass der Weg auch in zwei eigenständige Schleifen (8,3 km und 13 km) unterteilt werden kann.

Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Wanderparkplatz Huxlay-Plateau oberhalb von Mehring oder Ortslage Mehring (PKW-Navigation: Linterstraße 3a, 54346 Mehring, ab hier ca. 200 m zum Huxlay-Plateau). Weitere Einstiegsmöglicheiten gibt es in den Ortschaften Pölich, Schleich und Ensch.
Zielpunkt der Tour: Wanderparkplatz Huxlay-Plateau oder Ortslage Mehring bzw. gewählte Einstiegspunkte in den Ortschaften Pölich, Schleich und Ensch


Weitere Infos

Tourist-Information Roemische Weinstraße

Brückenstraße 46

54338 Schweich

Tel: 06502 93380

mosel@touristinfo-schweich.de

www.roemische-weinstrasse.de

Wegbeschreibung

Die Extratour Zitronenkrämerkreuz bietet Ihnen ein Wechselspiel einzigartiger Flusspanoramen, sonnenverwöhnter Weinberge, abenteuerlicher Steilpfade, ruhiger Wald- und Wiesenpassagen sowie herrlicher Aussichten in die benachbarten Mittelgebirgsregionen Eifel und Hunsrück. Kulturelle Kleinode wie die Römische Wasserleitung in Pölich oder das Zitronenkrämerkreuz sind weitere Highlights dieser facettenreichen Tour.

Bereits der Startpunkt, das Huxlay-Plateau mit einer kleinen rebenumrankten Hütte und einem spektakulären Blick auf das Moseltal, ist ein erstes Highlight. Inmitten von Schieferhängen wandern Sie auf schmalen Pfaden, gesäumt von dichten Rebflächen und mit beeindruckenden Aussichten, zur Römischen Wasserleitung – einem echten Wunderwerk antiker Technik, das bis heute funktioniert. Informative Schautafeln laden zum Erkunden ein. An der Hangkante entlang führt der Weg parallel zum Flussbett weiter bis zu einem tief eingeschnittenen Seitental, das vom Eisgraben in die Schieferhänge geformt wurde. Nun gelangen Sie auf einen fast mythisch anmutenden Wegeabschnitt, denn das Tal präsentiert sich wild und urig. Es ist der Auftakt zu einer Serie von steilen Ab- und Anstiegen, von urwaldähnlichen Schlucht-Passagen, von Brücken und Stegen und unterschiedlichsten Waldbildern. Dann kehrt der Weg zur Mosel zurück, um kurz darauf in die nächste Schlucht landeinwärts zu entschwinden. Sie erreichen schließlich das Martinskreuz, das hoch über dem Örtchen Ensch zu einer Rast mit wunderbarer Aussicht einlädt.

Nun wird es so richtig wild, das urige Krautenbachtal lockt. Eben noch an der Hangkante mit Blick auf die Mosel-Landschaft, ist man wenig später in einer völlig abgeschiedenen Welt verschwunden. Diese Passage bietet Ihnen ein pures Naturerlebnis. Die romantische Mosel ist indes nie weit entfernt, plötzlich zeigen sich wieder endlose Rebenflächen, und der Weg eröffnet Ihnen entlang der Hangkante immer wieder spektakuläre Aussichten. Ein dunkles Loch in einer Wand aus Efeu unterbricht die gemütliche Mosel-Idylle, und jetzt geht es tief hinein ins Hinterland. Ein weiteres Hochplateau mit vitaminreichen Streuobstwiesen und ausgedehnten Weideflächen erwartet Sie. Der Weg führt nun zum Reiterhof Lörscher, wo Sie sich eine wohltuende Einkehr gönnen können.

Frisch gestärkt geht die Tour weiter durch ein längeres Waldstück zum Sauerbrunnen und zum Namensgeber dieser Tour, dem Zitronenkrämerkreuz. Im Jahre 1687 soll hier ein italienischer Zitronenkrämer aus Lenno am Comer See auf seiner Reise nach Trier erschlagen worden sein. Seine Angehörigen ließen das Sandsteinkreuz zu seinem Gedenken aufstellen. Auf dem Rastplatz können Sie eine Verschnaufpause einlegen, bevor es über weite Felder und Wiesenlandschaften wieder der Mosel entgegengeht. Oberhalb des Huxlay-Plateaus trifft der Weg wieder auf den malerischen Fluss. Auf einem echten Panoramaweg, der einer einzigen Sonnenterrasse gleicht, wandern Sie hoch über der Mosel entlang dichter Weinberge weiter. Der Weg führt über einen Vogel- und Obstbaumlehrpfad zu einer Kapelle, einem Insektenhotel und schließlich zum Gesundheits- und Bewegungspark Mehring-Pölich. Über die sogenannte Himmelstreppe gelangen Sie wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung, der kleinen Hütte am Huxlay-Plateau.