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Die Moselsteig-Arrangements

Hier finden Sie attraktive Reiseangebote für Etappenwanderungen – wahlweise mit Gepäcktransfer - oder mit fester Unterkunft.

Die Moselsteig-Arrangements

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Die Etappen

Beste Jahreszeit
Jan
Feb
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Apr
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Okt
Nov
Dez
Moselsteig Etappe 04: Konz – Trier

Länge: 21 km
Dauer: 6 Stunden
Schwierigkeit: mittel

Auf den Spuren der Römer.

Eine Etappe ganz im Zeichen der alten Römer: Startpunkt ist Konz, einst nicht nur das Eingangstor zur Stadt Trier, sondern auch Sitz der Sommerresidenz des Kaisers Valentinian. Nach der Moselüberquerung gibt es die Möglichkeit, einen Abstecher zum UNESCO-Welterbe Igeler Säule zu machen – einem reich verzierten römischen Grabmal, das mit seinen 23 Metern Höhe heute als das größte römische Pfeilergrab nördlich der Alpen gilt. Auf der folgenden Wegstrecke überrascht die Natur trotz der Nähe zur Moselmetropole Trier mit ihrer Üppigkeit. Auf einem kurzen Steilstück geht es schließlich hinab ins Busental. Ein Zuweg führt in die älteste Stadt Deutschlands – und zu ihren weltberühmten, gut erhaltenen Römerbauten und UNESCO-Welterbestätten wie beispielsweise der Porta Nigra. Die Universitätsstadt wartet auch mit einer quirligen und äußerst sympathischen Altstadt auf.
Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Konz: Hauptbahnhof Konz in der Bahnhofstraße
Zielpunkt der Tour: Trier: Hauptbahnhof Trier


Weitere Infos
Saar-Obermosel-Touristik e. V.

Saarstraße 1, 54329 Konz; Telefon: 06501/6018040

www.saar-obermosel.de

 

Tourist-Information Trier

An der Porta Nigra, 54290 Trier; Telefon: 0651/97808-0

www.trier-info.de

Wegbeschreibung

Vom Hauptbahnhof Konz führt Sie die Markierung Moselsteig-Zuweg schnell zum Startpunkt der Etappe am Saar-Kreisel an der Saarbrücke. Unterwegs zu einem gelungenen Wandertag kommen Sie an der Tourist-Information und der Infotafel zum Moselsteig vorbei. Nutzen Sie bei Bedarf noch die Einkehr- und Versorgungsmöglichkeiten entlang der Granastraße und am Haltepunkt Konz, auf dem weiteren Weg Richtung Trier gibt es nicht viele.

Der Moselsteig muss die Bahnstrecke und mehrere Straßen queren, bevor es am Haltepunkt Kreuz Konz auf die Konzer Eisenbahnbrücke geht. Dies ist die erste Moselquerung für alle Moselsteig-Wanderer, die den Moselsteig in Fließrichtung begehen. Von der Brücke haben Sie einen guten Blick auf den Fluss im Bereich der Saarmündung. Am anderen Moselufer angekommen, haben Sie die Wahl: Sie können nun auch den Weg Richtung Wasserbilligerbrück nehmen und dabei die beeindruckende Igeler Säule (römisches Grabmal) besichtigen.

Auf dem Weg nach Zewen verläuft der Moselsteig ganz flach durch die Talaue des Flusses. Sie unterqueren die B 49, und jetzt steht die durchaus seltene unbeschrankte Querung einer Eisenbahnstrecke an (bitte hierbei unbedingte Vorsicht!). An der Wasserbilliger Straße zweigt der Zuweg zur Ortsmitte ab. Der Moselsteig führt aufwärts zum Waldrand und passiert dabei ruhige Wohnstraßen. Das letzte, steile Stück bergauf zum Waldrand erreichen Sie auf Fußwegen.

Durch den geschlossenen Wald geht es weiter bergauf, erst moderat, später auch steiler zur Schutzhütte an der K 2. Die nahe Straße stört hier kaum, es bietet sich eine Pause an, schließlich haben Sie schon den größten Teil des Anstiegs auf dieser Etappe hinter sich gebracht! Nach wenigen Metern entlang der Straße geht es weiter leicht aufwärts im Tal des Zewener Baches; der Bach rückt nun immer näher an den Weg heran. Nachdem der kleine Stadtteil Herresthal halb umrundet ist, erreichen Sie einen Rastplatz zwischen Weiden von Kühen und Pferden. Über Wiesenwege kommen Sie zur Modellflugwiese auf dem Höhenrücken. Von hier sollten Sie einen Blick nach Süden werfen: Es bietet sich ein herrliches Panorama, Sie erkennen von hier aus sogar die Löschemer Kapelle (auf der anderen Moselseite oberhalb von Wasserliesch), die einer der Höhepunkte auf der Etappe Nittel – Konz ist! Fast immer auf dem Kamm entlang wechselt der Blick jetzt zwischen Südeifel und dem Blick über die Mosel hinweg bis in den Hunsrück. 

Nach einer Straßenquerung führt der Moselsteig noch ein kleines Stück auf dem Höhenrücken, bevor es parallel zu einem asphaltierten Weg am Rand einer großen Wiese steil bergab geht. Im Wald kommen Sie schnell voran, der Weg verläuft ohne größere Höhenunterschiede in weiten Schleifen um den Mohrenkopf. Lichter Buchenhochwald wechselt nun mit dichteren Douglasienbeständen. Einzelne Exemplare besitzen beachtliche Ausmaße. Diese längere Waldpassage endet an der Zufahrt zum Trierer Stadtteil Markusberg. Nach einigen Metern auf der Zufahrtsstraße (Einkehrtipp: Café Mohrenkopf) wechselt der Moselsteig überraschend auf einen Pfad, der steil abwärts über eine Wiese ins Busental führt. Passen Sie auf diesem Abschnitt besonders bei Nässe auf! Weiter führt der Grasweg leicht bergab in das idyllische Tal. Hier können Sie absolute Ruhe erleben – und das so nah an der Großstadt Trier! 

Im Wald geht es weiter auf meist leicht abfallendem Weg. Nach der Einmündung eines Seitentals treffen Sie auf den Abzweig zur Mariensäule. Der Abstecher über den steilen und anstrengenden Zuweg ist unbedingt lohnenswert, denn der Platz unterhalb der Mariensäule bietet den wohl schönsten Blick auf die Römerstadt Trier! Der Moselsteig führt noch etwas weiter durch den Wald, bevor er am Waldrand in einen Grasweg übergeht. Uralte Obstbäume rechts und links runden das idyllische Bild ab. Auf einem Steg überqueren Sie den Sirzenicher Bach, dann haben Sie die Bitburger Straße in Trier-Pallien erreicht. (Von hier fährt direkt ein Bus bis in die Trierer Innenstadt.)

Der Moselsteig führt durch das Hochschulgelände und trifft am Park des Drachenhauses auf den Zuweg zum Zentrum. Dahin bzw. zum Hauptbahnhof geht es nun steil abwärts zur Moselbrücke. Lassen Sie Ihren Blick vorher noch einmal ganz in Ruhe über die Stadt schweifen. Über die Kaiser-Wilhelm-Brücke sind Sie schnell am anderen Moselufer. Dann ist es noch ein angenehmer Spaziergang durch die Grünanlagen des Alleenrings und vorbei an der Porta Nigra zum Trierer Hauptbahnhof.