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Die Moselsteig-Arrangements

Hier finden Sie attraktive Reiseangebote für Etappenwanderungen – wahlweise mit Gepäcktransfer - oder mit fester Unterkunft.

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Die Etappen

Beste Jahreszeit
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Dez
Moselsteig Etappe 23: Kobern-Gondorf – Winningen

Länge: 14 km
Dauer: 4,5 Stunden
Schwierigkeit: schwer

Dem Geheimnis des Tatzelwurms auf der Spur.

Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Kobern-Gondorf: Bahnhof
Zielpunkt der Tour: Winningen: Bahnhof


Weitere Infos

Tourist-Information Sonnige Untermosel

Moselstraße 7, 56332 Alken; Telefon: 02605/8472736

www.sonnige-untermosel.de

Wegbeschreibung

Diese Etappe starten Sie direkt vor dem Bahnhofsgebäude von Kobern-Gondorf. Entlang der Bahnhofstraße wandern Sie auf dem Zuweg in Richtung Ortsmitte des Ortsteils Kobern. Hinter dem Fährplatz erreichen Sie den Marktplatz mit dem Tatzelwurmbrunnen und vielen schönen Fachwerkhäusern. Am alten Fachwerk-Rathaus und an der Kirche vorbei treffen Sie kurz unterhalb des Friedhofs auf den Moselsteig-Hauptweg. Zusätzlich befinden sich jetzt auf gleicher Strecke die Markierungszeichen des Traumpfads Koberner Burgpfad. Leicht bergauf geht es nun ins Mühlental hinein. Dann verlässt der Weg die Häuser im Tal und führt steil den Hang hinauf. An einer Serpentine lohnt ein Abstecher zur Ruine der Niederburg, denn die Reste der Anlage und die Aussicht von hier auf Kobern-Gondorf sind beeindruckend!

Begleitet von Kreuzwegstationen aus Vulkangestein geht es auf felsigem Gelände weiter steil bergauf. Die Aussicht ins Moseltal und auf die Niederburg wird mit jedem Höhenmeter besser. An einem kleinen Plateau mit Kreuz ist der erste Anstieg geschafft und Sie können hier auf einer Liege bei herrlicher Aussicht auf Kobern-Gondorf eine Pause einlegen. Ein befestigter Weg führt bald zur Oberburg und zur Matthiaskapelle. Auch von hier gibt es reizvolle Ausblicke – jetzt auch aufs Maifeld und in die Eifel. Und werfen Sie zudem unbedingt einen Blick in die kultur- und baugeschichtlich einzigartige Matthiaskapelle (Öffnungszeiten beachten)!

Nun führt ein Pfad in den Wald hinein. Leicht bergab und am Hang entlang wandern Sie immer weiter in das Seitental des Hohensteinsbachs. Kurz hinter dem Guidoborn (einem Sauerbrunnen) verlässt der Traumpfad den Moselsteig, der die Talseite wechselt und in der Talsohle noch etwas bergab führt. Zusammen mit dem Tatzelwurmweg geht es dann aber steil bergan. Der Weg durchzieht einen niederen Eichenwald. Unterwegs laden skurrile Bänke zu einer Pause mit Blick ins Moseltal ein. Gleich darauf zweigt ein Pfad ab, der sich durch den Hang schlängelt, bevor Sie steil bergauf den Aussichtspunkt am Rosenberg erklimmen. Die Aussicht hoch über dem Moseltal auf Kobern-Gondorf ist fantastisch! Noch ein paar Höhenmeter auf dem Pfad, dann haben Sie die Hochfläche erreicht.

Über die freie Feldflur gehen Sie nun zunächst einmal gemütlicher ohne größere Höhenunterschiede weiter. Sie gelangen zum Waldrand, der kurz darauf auch die Hangkante des Moseltals bildet. Der Moselsteig führt in den Wald und dann hinunter ins Belltal. Es geht erst sehr steil bergab, bis Sie einen Forstweg erreichen, der dann mäßig steil am Hang entlang verläuft. Oberhalb einer alten Windwurffläche fällt Ihr Blick zum ersten Mal auf die imposante Winninger Autobahnbahnbrücke! Nun trifft der Moselsteig auf den RheinBurgenWeg und führt bergab ins Belltal. Fast auf Moselniveau angekommen, gehen Sie am Bach entlang wieder aufwärts – zunächst nur leicht, dann aber wird es auf felsigem Pfad sportlich anspruchsvoll. Hier ist Trittsicherheit gefragt! Sie erreichen die steile Abbruchkante der Schieferfelsen und erhaschen einen spektakulären Blick ins Moseltal. In der großen Moselschleife schauen Sie auf den Obstanbau in Dieblich, auf Kobern-Gondorf mit den Burgen, auf die Winninger Autobahnbrücke und nicht zuletzt auf die Terrassen der Weinbaulage Winninger Uhlen. Der höchste Punkt ist bald erreicht und es folgt ein gemäßigtes Auf und Ab im Waldhang. Schließlich erreicht der Moselsteig die Blumslay. Fast senkrecht geht von hier der Blick nach unten auf die glänzende Mosel.

Die Autobahnbrücke steht nun schon recht nah, und wenn Sie die Brücke an der Rastanlage unterqueren, bekommen Sie einen faszinierenden Eindruck von den Ausmaßen dieses Bauwerks. Hinter der Rastanlage führt der Weg durch ein kurzes Waldstück und dann weiter in ein Wiesen- und Weinbergsareal. Auf weitgehend flacher Strecke, vorbei am Distelberger Hof, kommen Sie zur Domgartenhütte, die ein letztes Highlight dieser Etappe bereithält: Der Blick von der Hütte und vom Rastplatz ist so wunderschön, dass Sie hier noch einmal eine Rast einlegen sollten! Eingebettet in die Weinbergslandschaft liegt Winningen vor Ihnen – und weiter moselabwärts, auf der anderen Flussseite, erkennen Sie schon den Koblenzer Stadtteil Lay.

Nach Winningen gelangen Sie dann bergab über den Moselsteig-Zuweg auf einem steilen Serpentinenpfad. Durch den Ort geht es schnell Richtung Marktplatz oder zum Bahnhof, wo Sie das Ende der Etappe erreichen.



Quelle: Mosellandtouristik GmbH