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Die Moselsteig-Arrangements

Hier finden Sie attraktive Reiseangebote für Etappenwanderungen – wahlweise mit Gepäcktransfer - oder mit fester Unterkunft.

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Die Etappen

Beste Jahreszeit
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Moselsteig Etappe 22: Löf – Kobern-Gondorf

Länge: 14 km
Dauer: 4,5 Stunden
Schwierigkeit: schwer

Von Plateaus und Wald-Elefanten.

Eine Reise durch die Zeit verspricht diese Etappe, die in Löf startet und über Alken bis nach Kobern-Gondorf führt. Zu Beginn geht es zu einer der ältesten Burgen des Mosellands, der Burg Thurant aus dem 12. Jahrhundert, von der aus sich wunderbare Blicke talwärts ergeben. Anspruchsvoll führt der Weg über den „Sieben-Fußfälle-Kreuzweg“ durch die Weinberge bergan, bis das Plateau des Bleidenbergs erreicht ist. Es wird auf einem wunderschönen Hangkantenweg umrundet und bietet dabei eine atemberaubende Aussicht. Überraschend dann der Einblick in die urzeitliche Vergangenheit der Region: Kaum jemand, den die anschauliche Rekonstruktion des Lagerplatzes des Homo erectus mit der mächtigen eisernen Skulptur eines Wald-Elefanten nicht begeistern würde. Abgerundet wird diese Etappe durch zwei weithin bekannte Aussichtspunkte – die Hitzlay und die Mönch-Felix-Hütte. Schließlich mündet der Moselsteig als steiler Serpentinenweg ins Aspelerbachtal und von dort über die Moselgoldbrücke nach Kobern-Gondorf.
Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Löf: Niederbachstraße in der Nähe der Kirche bzw. der Moselbrücke
Zielpunkt der Tour: Kobern-Gondorf: Bahnhof


Weitere Infos
Tourist-Information Sonnige Untermosel

Moselstraße 7, 56332 Alken; Telefon: 02605/8472736

www.sonnige-untermosel.de

Wegbeschreibung

Dort, wo die Niederbachstraße auf die Moselbrücke am Ortsrand von Löf trifft, starten Sie diese Moselsteig Etappe. Sie wird Sie über zwei Brücken führen. Auf der ersten Brücke haben Sie einen herrlichen Blick auf Alken und die auf dem Berg thronende Burg Thurant. Hinter der Brücke geht es auf einem Fußpfad steil den Hang hoch, bis der Pfad auf einen Weg parallel zur L 207 trifft. Dieser Weg geht am Ende wieder in einen steilen Pfad über. Nach Querung der L 207 folgen Sie ein kurzes Stück der Burgzufahrt. Auf dem abbiegenden Weinbergsweg wandern Sie noch kurz flach weiter und wechseln dann über eine Rampe der Weinbergsmauer erneut auf einen steilen Pfad, der mit immer schönerem Blick auf die Burg schnell an Höhe gewinnt. Oben angekommen, quert der Moselsteig die Zufahrtsstraße zur Burg und Sie durchschreiten einen Felsdurchbruch. Hier treffen Sie auf den Traumpfad Bleidenberger Ausblicke. Auf schmalem Weg durch den Wald geht es nun weiter, bis der Pfad an der Zufahrtsstraße endet, nur wenige Meter vom Eingang der Burg Thurant entfernt – ein Besuch der Burg lohnt sich!

Der Abstieg nach Alken verläuft nun über felsige Pfade, vorbei an Felskanzeln mit bester Aussicht ins Moseltal und auf Alken. Auf den letzten Metern in den Ort kommen Sie auch an der alten Kirche St. Michael vorbei. Ein Zuweg führt von der Bachstraße ins Ortszentrum am Moselufer. Dann beginnt hinter dem Stadttor der steile Aufstieg zum Bleidenberg. Und dieser Aufstieg auf einem Pfad durch die Weinberge hat es wirklich in sich! Gönnen Sie sich darum auf dem Kreuzweg ruhig immer wieder kleine Verschnaufpausen und wenden Sie den Blick zurück, um die schöne Aussicht auf die Burg Thurant und Alken zu genießen! Mit der Hangkante haben Sie dann die Dreifaltigkeitskirche auf dem Bleidenberg erreicht. Unter einer alten Eiche neben der Kirche finden Sie einen schönen Rastplatz!

Weiter geht es entlang der Hangkante, immer mit prächtigen Ausblicken auf die Burg Thurant und Alken. Der Weg bleibt eine ganze Zeit auf einer Höhe und Sie haben die Wahl zwischen vielfältigen Rastmöglichkeiten – von der einfachen Bank über die entspannende Liege bis zum gemütlichen Rastplatz an der Schutzhütte. Am Lagerplatz des Homo erectus etwas unterhalb des Weges werden Sie Zeuge der Vergangenheit dieses Ortes. Wie groß war zum Beispiel damals ein Waldelefant? Hier bekommen Sie davon einen Eindruck! Der Moselsteig wechselt nun in den Wald und führt bald – weiter unten auch entlang von Kreuzwegstationen – steil bergab nach Oberfell. Auf dem abzweigenden Zuweg gelangen Sie in die Ortsmitte oder zur Bushaltestelle am Moselufer.

Den Moselsteig hält es aber nicht lange im Tal, denn sofort beginnt der nächste, wieder extrem steile Anstieg. In der Falllinie des Berges führt der Pfad durch Weinberge zu einer Schutzhütte mit Blick auf Oberfell. Weiter bergauf, aber nicht mehr ganz so steil, wandern Sie nun durch niederen Wald. Auf der Höhe tritt der Wald zurück und der Blick in die Eifel wird frei. Am Waldrand entlang und neben einer Apfelbaumreihe kommen Sie zur Hütte auf dem Schildberg. Der Fernblick in die Eifel wird mit jedem Schritt besser. Noch haben Sie den höchsten Punkt nicht ganz erreicht, durch den Wald geht es weiter bergauf. Die Bleidenberger Ausblicke biegen ab und ein kurzes Stück weit durch den schönen Laubwald ist der Moselsteig der einzige Wanderweg auf dieser Trasse. Am Waldrand treffen Sie dann auf den nächsten Traumpfad, den Schwalberstieg. Über die freie Höhe führt der Moselsteig nun durch Felder leicht bergab. Der Fernblick über das Moseltal hinweg in die Eifel ist einfach traumhaft! Gut zu erkennen ist die Kulturlandschaft des Maifeldes auf dem Plateau der anderen Moselseite und ganz in der Ferne können Sie bei guter Sicht die Vulkankuppen des Laacher Sees und sogar die Hohe Acht, den höchsten Berg der Eifel, sehen. Der Feldweg erreicht die Röderkapelle. Nun wendet sich der Weg wieder der Hangkante zu und nach kurzer Wegstrecke erreichen Sie die Hitzlay – einen Aussichtspunkt mit fabelhaftem Tiefblick auf die Mosel und die Staustufe bei Lehmen! Flussaufwärts erblicken Sie Oberfell und Kattenes.

Zunächst folgt der Moselsteig dann noch der Hangkante, führt Sie aber schließlich immer steiler durch Streuobstwiesen bergab. Ein Hangweg, der sogar wieder leicht bergauf führt, unterbricht den Abstieg ins Tal. An mehreren Stellen öffnet sich der Blick moselabwärts. Hinter der Moselgoldbrücke können Sie das Etappenziel Kobern-Gondorf bereits ausmachen. Endpunkt dieses Abschnittes ist die Mönch-Felix-Hütte – ein kleiner hölzerner Aussichtsturm, von dem sich Ihnen ein tolles Panorama eröffnet. Besonders schön ist der Blick Richtung Kobern-Gondorf mit den beiden Burgen und der Matthiaskapelle auf der Höhe!

Schließlich gelangen Sie auf steilem Pfad in engen Serpentinen bergab ins Aspeler Bachtal. Ohne den Schwalberstieg geht es das Tal abwärts zum Ortsrand von Niederfell und zur B 49. Über die Moselbrücke, von der Sie noch einen letzten Blick auf die Burgen über Kobern-Gondorf werfen können, gelangen Sie wieder auf die Eifelseite. Am Brückenkopf zweigt der Zuweg ab, der Sie nach wenigen hundert Metern zum Bahnhof bringt. Hier haben Sie das Etappenziel erreicht.



Quelle: Mosellandtouristik GmbH