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Die Moselsteig-Arrangements

Hier finden Sie attraktive Reiseangebote für Etappenwanderungen – wahlweise mit Gepäcktransfer - oder mit fester Unterkunft.

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Die Etappen

Beste Jahreszeit
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Dez
Moselsteig Etappe 21: Moselkern – Löf

Länge: 14 km
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: schwer

Hoch hinaus und tief ins Tal.

Sportlich beginnt die Etappe zwischen Moselkern und Löf: Zunächst führt der Weg auf einem steilen Pfad durch die Weinberge – um dann den Wanderer auf dem folgenden Hangkantenweg mit herrlichen Ausblicken zu belohnen: Der Aussichtspunkt „Küppchen“ bietet hier einen fantastischen Blick auf das Mosel- und Baybachtal und die nahe gelegene Burg Bischofsstein. Beeindruckend auch, wenn sich hier die Gleitschirm- und Drachenflieger in die Lüfte erheben. Die Trasse des Traumpfades Hatzenporter Laysteig läuft von nun an parallel zum Mostelsteig – gemeinsam geht es abwärts nach Hatzenport, um anschließend zur Rabenlay mit Schutzhütte und Rastplatz anzusteigen. Kurz darauf trennt sich der Moselsteig wieder vom Traumpfad und führt bergab durch dichten Buchsbaumbestand und das Kehrbachtal in den Etappenort Löf.
Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Moselkern: Bahnhof am Ortsrand
Zielpunkt der Tour: Löf: Niederbachstraße in der Nähe der Kirche bzw. der Moselbrücke


Weitere Infos
Tourist-Information Ferienland Treis-Karden

St. Castor-Straße 87, 56253 Treis-Karden, OT Karden; Telefon: 02672/9157700

www.treis-karden.de

Tourist-Information Sonnige Untermosel

Moselstraße 7, 56332 Alken; Telefon: 02605/8472736

www.sonnige-untermosel.de 

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof in Moselkern starten Sie diese Moselsteig Etappe, indem Sie zunächst der Zuweg-Markierung folgen. Über den gepflasterten Weg neben den Bahngleisen geht es zur Überführung über die Bahnstrecke und dann ins Neubaugebiet. Nach den letzten Häusern folgen Sie ein Stück dem flachen Weg durch die Weinberge. Dann zweigt ein steiler Pfad ab, der in einigen Serpentinen den Hang durch den Wald erklimmt. Der Pfad erreicht die K 33, auf der Sie ein kurzes Stück bergauf wandern müssen. An einer Kapelle an der Hangkante verlassen Sie bald die Straße. Nun haben Sie den Moselsteig-Hauptweg erreicht, auf dem es jetzt weiter in Richtung Löf geht.

Ohne größere Höhenunterschiede führt der Weg entlang der Hangkante. Noch erlaubt der dichte Wald keinen Ausblick ins Moseltal. An einem Sendemast ist es dann aber so weit: Ein paar Meter abseits vom Weg wurde ein Aussichtspunkt geschaffen, von dem Sie einen herrlichen Blick über das Moseltal von Burgen bis nach Hatzenport genießen können! Weiter geht es, meist entlang der Hangkante, nach Lasserg. An der Kirche zweigt der Zuweg zur Burg Bischofstein ab, der auch weiter nach Burgen auf der anderen Moselseite führt (saisonaler Fährbetrieb, Fährzeiten beachten). Der kleine Ort ist schnell durchquert und am Sportplatz liegen die letzen Häuser schon hinter Ihnen. Nach kurzer Wegstrecke gelangen Sie an einen schönen Platz mit Hütte, Raststelle und einem Blick ins Moseltal. Nur wenige Meter weiter noch auf einem Pfad, dann stehen Sie an der Hangkante am Aussichtspunkt Küppchen hoch über der Mosel. Die Aussicht von hier oben ist spektakulär. Unterhalb erspähen Sie die Burg Bischofstein mit ihrem gewaltigen runden Burgturm. Burgen liegt auf der gegenüberliegenden Moselseite an der Mündung des tief in den Hunsrück eingeschnittenen Baybachtals (siehe Tipp des Autors). Weit reicht der traumhafte Blick auf die Hunsrückhöhen und natürlich auch moselabwärts, wo mit Hatzenport das nächste Zwischenziel schon erkennbar ist. Bei entsprechendem Wetter können Sie hier am Startplatz der Gleitschirmflieger zuschauen, wie die Piloten sich in die Lüfte erheben.

Der Moselsteig führt noch weiter entlang der Hangkante bis zum Waldrand. Ab hier verläuft der Traumpfad Hatzenporter Laysteig auf der gleichen Trasse, so geht es nun auf einem Pfad abwärts durch den niederen Wald. An einem Rastplatz mit wunderschöner Aussicht ins Moseltal endet der Pfadabschnitt. Ein Panoramaweg schließt sich an, der Sie immer mit freiem Blick ins Moseltal moderat bergab durch die ehemaligen Weinberge führt. Das Neubaugebiet von Hatzenport ist schnell durchwandert. Nach Querung der L 113 treffen Sie auf den kurzen Klettersteig Dolling – Sie können ihn entlang der Straße umgehen. Beide Varianten treffen sich wieder an der Bahnunterführung im Schrumpftal in Hatzenport, ganz in der Nähe des Bahnhaltepunktes.

Ab hier geht es sofort wieder in das steile Gelände oberhalb des Ortes. Ein mit Seilen gesicherter Pfad leitet Sie in die Weinberge und zur dort gelegenen Wetterstation. Der Weg mitten durch die mit Reben bestandenen Hänge führt Sie vorbei an einem alten Wingertshäuschen zur vorgelagerten Schutzhütte. Von hier – aber auch schon auf dem Weg hierhin – bietet sich Ihnen eine faszinierende Aussicht ins Moseltal bei Hatzenport! Besonders die Johanniskirche direkt unterhalb der Weinberge bietet ein Bild, das in Erinnerung bleibt. Nach einem Pfadabschnitt durch den niederen Wald wird es erneut aussichtsreich, und kurz darauf ist die Rabenlay erreicht. Hier erwarten Sie eine Schutzhütte, ein Rastplatz und eine Liege mit Traumblick – ein idealer Ort für ein ausgiebiges Picknick!

Nun folgt der Moselsteig noch entlang eines Gehölzstreifens dem Traumpfad, bevor er über das freie Feld von ihm abbiegt. Jetzt quert der Weg eine Straße, und nach Eintritt in den Wald geht es kurz bergab. Weiter durch den Wald erreichen Sie in leichter Steigung das Seitental des Alsbaches. Hier treffen Sie auf den Würzlaysteig, der den Moselsteig bis kurz vor Löf begleitet. Der nächste Wegabschnitt verläuft wieder durch Wald, kurz unterbrochen von einem dichten Buchsbaumbestand, den Sie auf einem Pfad durchqueren. Leicht bergab kommen Sie dann ins Kehrbachtal. Jetzt geht es, begleitet von einem Bach, nur noch abwärts. Unter einem dunkelgrünen Blätterdach wandern Sie vorbei an Kreuzwegstationen zum Ortsrand von Löf. Nun haben Sie die Wahl: Nehmen Sie im Nachtigallenweg den Zuweg zum Bahnhof. Oder wandern Sie direkt in den Ort und beenden Sie dort in der Nähe der Moselbrücke diese wunderschöne Etappe. 



Quelle: Mosellandtouristik GmbH