TwitterFacebookWordpress
German

Die Moselsteig-Arrangements

Hier finden Sie attraktive Reiseangebote für Etappenwanderungen – wahlweise mit Gepäcktransfer - oder mit fester Unterkunft.

Die Moselsteig-Arrangements

Hier finden Sie attraktive Reiseangebote für Etappenwanderungen – wahlweise mit Gepäcktransfer - oder mit fester Unterkunft.

Die Etappen

Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Moselsteig Etappe 02: Palzem – Nittel

Länge: 16,5 km
Dauer: 4,5 Stunden
Schwierigkeit: leicht

Variationen an der Obermosel.

Die zweite Etappe des Moselsteigs überrascht durch eine besonders abwechslungsreiche Wegführung. Los geht es in Palzem, der südlichsten Moselgemeinde in Rheinland-Pfalz und direkt an der luxemburgischen Grenze gelegen. Der imposante „Helfanter Dom“ mit seinen Doppeltürmen lädt zu einer Besichtigung ein. Die Wanderung führt weiter über kurze, steile Steigungen durch Wälder und Wiesen. Dabei bietet  sich immer wieder die Gelegenheit, an beeindruckenden Aussichtspunkten innezuhalten und – mit Blick auf die Mosel – Rast zu machen. Schließlich geht es durch die Weinberge entlang eines alten Kreuzweges hinab zum Weinort Nittel.
Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Palzem: Bahnhof
Zielpunkt der Tour: Nittel: Bahnhof direkt an der B 419 (Kreuzung Uferstraße/Weinstraße)


Weitere Infos
Saar-Obermosel-Touristik e. V.

Graf-Siegfried-Straße 32, 54439 Saarburg; Telefon: 06581/995980

Saarstraße 1, 54329 Konz; Telefon: 06501/6018040

www.saar-obermosel.de

Wegbeschreibung

Ihr Wandertag auf dieser Etappe beginnt am Palzemer Bahnhof. Die Zuweg-Markierung leitet Sie am Platz vor der Kirche vorbei an den Ortsrand. Dort überqueren Sie die Bundesstraße und wandern ein Stück entlang der Kreisstraße bis zur Kapelle. Ab hier führt der Moselsteig durch Weinberge zum Waldrand, wo die St.-Michael-Kapelle steht. Weiter geht es in den Wald hinein und, nachdem ein kleiner Bach überquert ist, auch spürbar bergauf. Vom Waldrand bietet sich ein guter Blick auf die weitere Strecke. Außer der Helfantermühle fällt ganz in der Ferne die Silhouette einer großen Kirche auf: der Helfanter Dom, ein Highlight dieser Etappe.

Der Weg senkt sich zur Bundesstraße und folgt ihr, durch eine Leitplanke geschützt, um die Kurve herum. Der nächste Abschnitt führt zielstrebig auf den kleinen Ort Helfant zu, wobei die für den Ort erstaunlich große Kirche immer im Blick ist. Im Ort können Sie eine Rast am Spielplatz einlegen oder dem Helfanter Dom einen Besuch abstatten, der nur wenige Schritte vom Weg entfernt liegt. Es lohnt sich!

Auf der Rückseite der großen Kirche führt der Weg aus dem Ort hinaus. An einem Bach entlang geht es zunächst leicht aufwärts. Bevor der Wald erreicht ist, sollten Sie noch einmal einen Blick zurück werfen. Von hier aus bietet sich eine besonders schöne Perspektive auf Helfant mit seiner außergewöhnlichen Kirche.

Der nächste Streckenabschnitt führt leicht, aber stetig ansteigend durch den Haardtwald. Vor der Kuppe wird es sogar richtig steil, aber der Blick vom Waldrand entschädigt für die Anstrengung. Die Aussicht geht über das Moseltal hinweg nach Westen bis weit nach Luxemburg hinein. Die Aussicht auf Luxemburg bleibt auch auf dem folgenden Abschnitt, der stetig bergab führt, der dominierende Eindruck. Der Weg erreicht ein Neubaugebiet von Wincheringen und verläuft zuletzt steil bergab zum Radweg im Bachtal. Von hier aus können Sie über Zuwege in die Ortsmitte oder zum Bahnhof Wincheringen gelangen. 

Nun führt der Moselsteig entlang von Weinbergen weiter talabwärts bis zu einer Straße, die aber nur ganz kurz berührt wird, bevor es steil bergauf geht. Nach einem kurzen Flachstück, auf dem der Weg einige Häuser von Wincheringen passiert, bietet sich am Ortsrand bei einer Bank ein toller Panoramablick! Flussabwärts sehen Sie die Mosel, hier beiderseits von Reben eingerahmt, und weiter bis nach Nittel, dem Etappenziel. Auch das nächste Zwischenziel, die Kapelle von Rehlingen, kann man von hier leicht ausmachen. 

Nach einer kurzen Straßenpassage erreicht der Weg die Schutzhütte Gemünd. Das anschließende Wegstück ist geprägt durch ein Wechselspiel von Wald, Weinbergen und Wiesen mit Obstbäumen. Kurz vor Rehlingen führt der Weg auf einem wunderschönen Pfad durch herrlichen Wald. In Rehlingen beginnt der steile Anstieg zur St.-Martin-Kapelle, wo ein toller Ausblick Sie für Ihre Mühe belohnt. Diesmal geht der Blick vor allem flussaufwärts auf die schon zurückgelegte Strecke.

Doch der Anstieg ist noch nicht ganz geschafft, denn bis zum Waldrand sind noch einige Höhenmeter zu überwinden. Oben bietet sich Ihnen dafür ein noch umfassenderes Panorama in Richtung Luxemburg und Frankreich. Ein kurzes, dicht bewachsenes Waldstück wechselt sich ab mit einer kurzen, steil abfallenden Weinbergspassage, bevor der Moselsteig wieder leicht ansteigend oberhalb des Rehlinger Baches auf die Häuser von Köllig zusteuert. Die Häuser werden aber nicht erreicht, denn der Weg führt wieder aufwärts und im Wald dann auch über den Kamm hinweg.  

Die andere Bergseite begeistert mit einem geheimnisvollen Pfadabschnitt durch den urigen, von Felswänden und alten Bäumen gesäumten Weg. Am Hüttenberg verlässt der Moselsteig für diese Etappe den Wald und in den Weinbergen wird der Blick frei auf Nittel. Bekannte Felsen schließen das Panorama auf den Ort nach oben hin ab: Hier verläuft der Nitteler Felsenpfad, dem der Moselsteig auf der Etappe Nittel – Konz über weite Strecken folgt. Der Abstieg in den Ort führt über Sie den steilen Kreuzweg, er endet am Friedhof.

Über die Straßen Im Bungert und Rochusstraße erreicht der Moselsteig den Weg zur Ortsmitte und zum Nitteler Bahnhof. Die Weinstraße führt Sie von hier abwärts in den Ort. Zum Bahnhof gehen Sie ca. 800 m.



Quelle: Mosellandtouristik GmbH