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Moselsteig Etappe 18: Beilstein – Cochem

Länge: 14 km
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: mittel

Auf den Spuren der Steillagen-Winzer.

Wer diese Etappe und ihre zahlreichen Steillagen bewältigt hat, kann nachvollziehen, welche Mühen der Weinbau an der Mosel mit sich bringt. Die felsigen Pfade entlang der Hangkante erfordern einige Trittsicherheit, bieten jedoch auf weiten Strecken unvergessliche Ausblicke über die Mosel. Schließlich führt der Weg unterhalb der senkrechten Felswand der Brauselay, von wo schon das Etappenziel Cochem im Blick liegt, überragt von seiner märchenhaft schönen Reichsburg. Mit diesem schönen Ziel vor Augen führt der Moselsteig hinab in die gastfreundliche Stadt.
Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Beilstein: Platz gegenüber dem Fähranleger
Zielpunkt der Tour: Cochem: Carlfritz-Nicolay-Platz bzw. Bf. Cochem


Weitere Infos
Tourist-Information Ferienland Cochem

Endertplatz 1, 56812 Cochem; Telefon: 02671/60040

www.ferienland-cochem.de

Wegbeschreibung

Startpunkt Ihres Wandertages ist der Platz am Fähranleger von Beilstein. Dem Trubel hier kehren Sie schnell den Rücken. Schon nach ein paar Schritten entlang der Straße führt der Moselsteig an einer Wasserrinne und neben den Weinbergen steil bergauf. Sie erreichen einen Weg, der bald zum Pfad wird und sich recht anspruchsvoll durch den steilen Hang windet. Teils sorgen hier zwar Seile für guten Halt, trotzdem sind geeignetes Schuhwerk und Trittsicherheit unbedingt vonnöten. Genießen Sie von den Aussichtspunkten auf dem Weg zwischendurch ganz in Ruhe den Ausblick. Und schauen Sie auch immer mal wieder zurück, gerade der Blick auf Beilstein ist sehenswert! In einem kleinen Seitental bietet ein überdachter Rastplatz Gelegenheit zu einer frühen Pause. Etwas später, wenn Sie den niederen Wald durchquert haben, sollten Sie am Aussichtspunkt Plaatskopf einen Stopp einlegen: Der Blick von hier auf Beilstein, Ellenz-Poltersdorf und die Mosel-Staustufe von Bruttig-Fankel ist sehr lohnenswert!

Durch die flachen Weinbergslagen von Bruttig-Fankel erreicht der Moselsteig den Ortsteil Bruttig. Unter, neben und auf dem Damm – einer zu Kriegszwecken geplanten und nie in Betrieb gegangenen Eisenbahnstrecke – geht es weiter in Richtung Cochem. An der Straßenquerung zweigt der Zuweg nach Ernst auf der anderen Moselseite ab. Sie wandern noch ein kurzes Stück auf dem hier mit Reben bepflanzten ehemaligen Bahndamm. Dann beginnt der steile Anstieg im urwüchsigen Kabainer Bachtal. Vom Bachlauf begleitet, über mehrere hölzerne Stege und an großflächigen Buchsbaumbeständen vorbei erklimmt der Pfad die Höhe. Auch nachdem er sich vom Bachlauf verabschiedet hat, bleibt der Moselsteig im Wald und steigt weiter an. Ein kurzes Stück hinter dem höchsten Punkt lockt ein Abstecher zum Eisernen Mast (mit überdachtem Rastplatz). Von hier haben Sie eine wunderbare Aussicht: Moselaufwärts überblicken Sie den bereits zurückgelegten Teil der Etappe bis Beilstein, flussabwärts zeigt sich der Ortsrand von Cochem. Abwechslungsreich durch Wald und Wiese erreichen Sie danach die an der Hangkante gelegene „Schöne Aussicht“ bei Valwigerberg. Dieser Aussichtspunkt trägt seinen Namen unbedingt zu Recht, und auch der sich anschließende Pfad entlang der Hangkante lässt weite Blicke ins Moseltal zu! Kurz vor Valwigerberg stößt der Apolloweg zum Moselsteig. Am Sportplatz nahe dem Ortsrand begrüßt Sie eine mächtige, alte Eiche, dann stehen Sie bald vor der Wallfahrtskirche im Ort.

Entlang der Kreisstraße geht es wieder aus dem Ort hinaus und auf einem Pfad in den niederen Eichenwald. Nicht lange, dann erreichen Sie einen Weg mit mehreren Aussichtspunkten ins Moseltal, an denen auch immer eine Bank zur Pause einlädt. Bergab führt der Weg jetzt zu einer kleinen Schutzhütte, an der ein kurzer Serpentinenpfad durch den Wald beginnt. Der bringt den Moselsteig auf den etwas tiefer gelegenen Weinbergsweg: Traumhaft gleitet dieser Weg nun durch den Hang, leicht bergab, immer mit freiem Blick ins Moseltal. Am Aussichtspunkt Hahnenberg und der Apollohütte Valwig endet der gemütliche Abstieg. Der folgende Abschnitt ist anspruchsvoller, ihn sollten Sie nur bei guter Trittsicherheit und mit geeignetem Schuhwerk begehen! Auf engem Pfad und über steile Weinbergstreppen wandern Sie unter der fast senkrecht abfallenden Felswand der Brauselay hindurch. Direkt durch die Weinberge geht es noch weiter steil bergab, bis Sie an einem Rastplatz diese anspruchsvolle Passage gemeistert haben. Der Weg durch die Weinberge steigt nun noch einmal leicht an und allmählich gerät die eindrucksvolle Reichsburg Cochem in den Blick. Schließlich kommen Sie zu einem Rastplatz mit hübscher Aussicht auf die Cochemer Altstadt und die Uferpromenade. Hier wechselt der Moselsteig auf einen Pfad, der über Stufen abwärts nach Cochem-Cond führt. Jetzt geht es entlang der Valwiger Straße zur Moselbrücke („Skagerakbrücke“). Am anderen Flussufer erreichen Sie mit dem Carlfritz-Nicolay-Platz das Ende dieser Etappe. Ein paar Meter von hier entfernt liegt der Busbahnhof und über die Ravenestraße gelangen Sie zur Bahnstation.