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Die Moselsteig-Arrangements

Hier finden Sie attraktive Reiseangebote für Etappenwanderungen – wahlweise mit Gepäcktransfer - oder mit fester Unterkunft.

Die Moselsteig-Arrangements

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Die Etappen

Beste Jahreszeit
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Dez
Moselsteig Etappe 14: Reil – Zell (Mosel)

Länge: 12,5 km
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: mittel

Kanonenbahn und Schwarze Katz.

Die Fachwerksensembles von Reil hinter sich lassend folgt diese Etappe zunächst der Kanonenbahn, einem eisenbahn-historischen Zeitzeugnis, hinein in die Weinberge. Schon am Beginn des Weges reicht hier der Blick bis zu den Sehenswürdigkeiten der Etappe – dem Aussichtsturm des Prinzenkopfs und der Marienburg. Auch der Verlauf des Moselsteigs selbst lässt sich von hier aus schon gut erkennen. Wenn dann der Turm auf dem Prinzenkopf und die Marienburg erreicht sind, öffnet sich dem Wanderer ein Bilderbuchblick auf die weitläufige Moselschleife: Während der Marienburger Sattel gerade einmal 400 m breit ist, benötigt die Mosel über 14 Kilometer, um ihre Schleife zu beenden. Der Weg führt schließlich weiter nach Zell, wo sich ganz bestimmt die Gelegenheit findet, dem Geheimnis der Schwarzen Katz auf die Spur zu kommen.
Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Reil: Bahnhof in der Kaiserstraße
Zielpunkt der Tour:  Zell (Mosel): Moselufer am Zeller Schwarze Katz-Brunnen


Weitere Infos
Tourist-Information Mittelmosel-Kondelwald

Robert-Schumann-Straße 65, 54536 Kröv; Telefon: 06541/7060

www.mittelmosel-kondelwald.de

 

Zeller Land Tourismus GmbH, Tourist-Information

Balduinstraße 44, 56856 Zell (Mosel); 06542/96220

www.zellerland.de

Wegbeschreibung

Am Reiler Bahnhof in der Kaiserstraße startet die Etappe. Die ersten Meter verläuft der Moselsteig auf der gleichen Trasse wie der Kanonenbahnweg, über das Gelände des Bahnhofs in eine ruhige Wohnstraße. Die führt Sie zum Ortsrand, und nachdem Sie die Gleise überquert haben, geht es durch die Weinberge bergauf. Kreuzweg-Stationen begleiten den Weg. Auf dem Sattel des Reiler Halses erreicht der Moselsteig dann am Parkplatz eine Kapelle und ein Wegekreuz. Bänke laden hier nach dem Anstieg zu einer kurzen Verschnaufpause ein, und der Blick zurück auf Reil lohnt sich! Flussabwärts können Sie schon viele Zwischenziele der heutigen Etappe erkennen, etwa den Aussichtsturm auf dem Prinzenkopf oder die Marienburg.

Auf einem Pfad geht es nun im Wald steil aufwärts zu einer Kuppe, auf der der Wald den Blick in Richtung Alfbachtal freigibt. Dann führt Sie der Pfad wieder bergab, und auf breiterem Weg strebt der Moselsteig nun ohne größere Höhenunterschiede durch den abwechslungsreichen Hochwald auf den Leo-Felsen zu, der ein paar Schritte abseits des Hauptweges liegt. Vom Pavillon auf dem Felsen haben Sie einen schönen Blick Richtung Mosel und auf Alf. In der anderen Richtung sehen Sie weiter ins Alftal mit seinen steilen, von Wald bedeckten Bergkuppen. Eine davon krönt die Burg Arras, zu der von hier aus ein Zuweg führt. Der Weg durch den Hochwald erreicht am Waldrand die Drieschhütte. Umgeben von vielen Sitzmöglichkeiten, gibt es hier eine der schönsten Aussichten auf die Marienburg. Wenn im Sommer die Hütte bewirtschaftet ist, mag man sich von diesem Platz gar nicht mehr losreißen.

Doch der Weg bietet noch bessere Aussichten, die nicht lange auf sich warten lassen. Der Ehrenfriedhof ist auf dem Kammweg schnell erreicht. Von hier gelangen Sie über einen Zuweg nach Alf. Der Moselsteig führt nun steil aufwärts zum Aussichtsturm Prinzenkopf. Den sollten Sie nicht unbestiegen lassen, denn die Aussicht von hier oben ist wirklich atemberaubend! Die beiden Arme der Zeller Moselschleife sind so dicht benachbart, dass Sie die Mosel mehrfach sehen können! Der Blick reicht über Reil, Pünderich, Briedel bis nach Bullay, Alf, St. Aldegund und Neef. Und in Richtung Zell thront die Marienburg auf dem von Reben bestandenen Sattel. Die Aussicht von hier oben ist so schön, dass es nicht verwundert, dass der eiserne Turm nicht der erste an diesem Platz ist. Er hatte auch schon hölzerne Vorgänger.

Ein aussichtsreicher Weg führt nun zur Marienburg. Hier zweigt ein Moselsteig-Zuweg ab, der als Treppenweg steil abwärts zu einer Fähre leitet. Die Fähre nimmt, wer ins gegenüber liegende Pünderich möchte, (Betriebszeiten beachten). Der Moselsteig durchquert jetzt das Gelände der Marienburg und wechselt auf einen Pfad auf der Rückseite der Anlage. Dort gibt es auch eine Abstiegsmöglichkeit nach Bullay. In Richtung Zell verläuft der Weg entlang der Zufahrtsstraße durch die Weinberge auf dem Sattel zwischen Marienburg und Barl. Dann steigt er wieder an – zunächst noch moderat, später durch ein kleines Waldstück hindurch auch richtig steil.

Am Waldrand erwartet Sie dann ein abwechslungsreicher Hangkantenweg: rechts meist von Weinbergen begleitet und steil abfallend ins Moseltal, links steht überwiegend niederer Laubwald. Die Aussicht ist durchgängig einfach herrlich! Oberhalb der Weinlage Briedeler Herzchen wird Ihnen der Ort auf der anderen Moselseite ins Auge fallen. Sie gelangen nach Briedel über einen Zuweg (Betriebszeiten der Fähre beachten), sobald sich der Weg der Mosel etwas genähert hat.

Der Moselsteig führt nun weiter durch die Weinberge, auch nachdem die Zufahrtsstraße zum Stadtteil Barl gequert ist. An einem Taleinschnitt beginnt dann der Abstieg nach Zell und zur Mosel. Über einen Pfad direkt durch den Weinberg erreichen Sie die B 53. Die überqueren Sie vorsichtig und kommen am Friedhof zum Zeller Stadtteil Kaimt. Jetzt geht es noch über mehrere Treppen weiter bergab zur Fußgängerbrücke. Über die Brücke (die einzige reine Fußgängerbrücke an der deutschen Mosel!) führt der Moselsteig nach Zell. Entlang der Uferpromenade etwas moselaufwärts erreichen Sie den Zeller Schwarze Katz-Brunnen und damit das Ende dieser Etappe.