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Die Moselsteig-Arrangements

Hier finden Sie attraktive Reiseangebote für Etappenwanderungen – wahlweise mit Gepäcktransfer - oder mit fester Unterkunft.

Die Moselsteig-Arrangements

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Die Etappen

Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Moselsteig Etappe 01: Perl – Palzem

Länge: 24 km
Dauer: 7 Stunden
Schwierigkeit: mittel

Unterwegs in bester Nachbarschaft.

Die Startetappe – oder natürlich auch Zieletappe – des Moselsteigs begeistert durch ihre Naturnähe, offene Landschaften und einen exklusiven Dreiländerblick bis nach Luxemburg  und Frankreich. Das Landschaftsbild wechselt kontinuierlich und bietet als Kontrast zu dem rebenbewachsenen Moseltal urige Wälder und die weitläufigen Felder des Saargaus – im Frühsommer ergänzt um die Blütenpracht wild wachsender Orchideen. Bemerkenswert an diesem Teilabschnitt sind auch die sogenannten Dolinen, dicht am Weg liegende Karsttrichter, die eindrucksvoll belegen, dass die Landschaft  hier vornehmlich aus Kalkgestein geformt wurde. Mit Perl und Palzem erwarten zwei reizvolle Etappenziele den Wanderer – das eine noch im Saarland, das andere bereits in Rheinland-Pfalz.
Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Perl: Maimühle, direkt neben dem Bahnhof
Zielpunkt der Tour: Palzem: Bahnhof


Weitere Infos
Tourist-Information der Gemeinde Perl

Trierer Straße 28, 66706 Perl; Telefon: 06867/660

www.perl-mosel.de

 

Saar-Obermosel-Touristik e. V.

Graf-Siegfried-Straße 32, 54439 Saarburg; Telefon: 06581/995980

www.saar-obermosel.de

Wegbeschreibung

Die erste Etappe des Moselsteigs startet an der Maimühle, nur wenige Schritte vom Bahnhof Perl entfernt. Auf den nächsten 6 km wird der Moselsteig – mit kleinen Unterbrechungen – vom Saar-Hunsrück-Steig begleitet. Los geht’s durch das Gelände der Maimühle zur Bahnhofstraße und nach der Querung weiter auf einem Pfad zum Kreisverkehr. Sehr schnell lassen Sie den Verkehrslärm hinter sich und erreichen ansteigend über Wiesen und an Obstbäumen vorbei die äußeren Wohngebiete von Perl.

Über ruhige Wohnstraßen und weiter aufwärts führt der Moselsteig zu seinem offiziellen Startpunkt und zum ersten Highlight dieser Strecke: dem Dreiländerblick. Hier können Sie gleichzeitig in zwei Ländern stehen (Deutschland und Frankreich) und den Ausblick genießen! Und Luxemburg auf der gegenüberliegenden Moselseite ist ja auch zum Greifen nah. Das anschließende Wegstück ist ein echter Grenzweg. Die vielen Grenzsteine zeigen deutlich, wie der Moselsteig hier zwischen Deutschland und Frankreich mäandert. Der Pfad bietet immer wieder schöne Aussichten nach Frankreich, und Pflanzenfreunde können hier im Sommer Orchideen bewundern. Da vergisst man schnell die Anstrengung auf dem steil ansteigenden Pfad. Oben angekommen, erreichen Sie die Schutzhütte am Hammelsberg. Ein schöner Rastplatz, um die ersten Eindrücke noch mal Revue passieren zu lassen.

Der nächste Abschnitt fordert nicht so viel Kondition. Entweder flach oder leicht abfallend führt der Moselsteig meist als Pfad durch einen Wald, der von Kiefern dominiert wird. Am Waldrand angekommen, gehen Sie wieder bergan. Der Weg führt durch Hecken und Sträucher und verläuft nach einer langen und steilen Treppe als Pfad am Hang entlang. Ein Aussichtspunkt gibt den Blick nach Westen frei: über Perl hinweg und bis weit nach Luxemburg hinein. Die Hecken sind Bäumen gewichen, und auf der Höhe angekommen, schlängelt sich der Pfad durch einen traumhaften Buchenhochwald mit mächtigen Stämmen. Auf einem Asphaltweg verlassen Sie den Wald und wandern über eine Wiesen- und Ackerinsel vorbei an einer Obstbaumreihe zum anderen Waldrand. Dem folgt der Moselsteig nun und führt über einen Wiesenweg zu einem überdachten Rastplatz. Ein toller Pausenort mitten in der Natur! 

Danach geht es entlang einer alten Obstbaumreihe aufs Neue in den Wald. Bald ist die B 407 erreicht, die der Moselsteig auf direktem Weg quert. (Wer die Strecke abkürzen will, kann auch erst hier am Parkplatz Rabüscheck in die Etappe einsteigen.) Sie wandern nun steil abwärts ins Pfaffenbachtal. An dieser Stelle zweigt der Saar-Hunsrück-Steig endgültig vom Moselsteig ab. Der Moselsteig führt weiter auf einem Forstweg das Tal abwärts. Auf diesem Stück kommen Sie bei leichtem Gefälle ohne große Anstrengung schnell voran. Am Waldrand unterquert der Weg auch die Autobahn, die hier über eine hohe Brücke führt. Ein kurzes Stück entlang der Landstraße, dann geht es auf einem Feldweg zum Waldrand auf der anderen Talseite. Der Weg steigt nun leicht an, vorbei an Streuobstwiesen erreicht der Moselsteig jetzt den Ortsrand von Wochern. Entlang der Nikolausstraße gehen Sie bergab in den Ortskern an der Kirche. Den hübschen Platz abseits der Durchfahrtsstraße können Sie auch gut für eine kurze Pause nutzen!

Nach wenigen Metern haben Sie den kleinen Ort auch schon wieder verlassen und wandern durch Wiesen mit Obstbäumen, durch Felder und Wäldchen. An der Querung der Landstraße nach Tettingen ruhen nur wenige hundert Meter entfernt die Reste der Westwall-Verteidigungsanlagen: Lust auf eine kurze Besichtigung? Auf der anderen Straßenseite geht es geradewegs wieder in den Wald. Nach Querung eines kleinen Tals dort erreicht der Weg den Ortsrand von Tettingen. Sie überqueren die Landstraße und gehen in gemächlichem Auf und Ab weiter durch das Weidegelände am Wingerthof vorbei. Auf asphaltiertem Weg abwärts kommen Sie zum Waldrand und auf dem Moselsteig wiederum in den Wald.

An einer Streuobstwiese informiert eine Tafel über eine geologische Besonderheit der Region. Das anstehende Kalkgestein zeigt hier die ganz typischen Karsterscheinungen. Ein wenig im Wald versteckt findet sich eine Doline. Lassen Sie von der daneben aufgestellten Liege am Waldrand den Blick genüsslich in die Ferne schweifen: weit in Richtung Westen bis nach Luxemburg. Bergan führt der weitere Weg erst vorbei an der Zuwegung nach Sinz (guter Busanschluss) und der nach Nennig (Bahnhof) mit seinem einzigartigen römischen Mosaik.

Auf der Höhe angekommen, erreicht der Moselsteig bald eine Bundesstraße, die Sie auf gerader Strecke überqueren. Weiter geht es durch den Wald, am Waldrand passieren Sie den Lonnenbach. Der Moselsteig begleitet nun den Bachlauf ein Stück weit und steigt dann leicht an zum Waldrand, dem Sie jetzt eine längere Strecke folgen. Nach Querung einer kleinen Asphaltstraße passieren Sie den flachen Kamm. War der Blick bisher nur nach Süden frei, so entfernt sich der Weg an einem Rastplatz nun komplett vom Wald. Jetzt kann Ihr Blick auch in Richtung Westen, ins Moseltal schweifen!



Quelle: Mosellandtouristik GmbH